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Riddick - Chroniken eines Kriegers (2004)
Eine Kritik von bigimot66 (Bewertung des Films: 5/10) eingetragen am 13.05.2008, seitdem 310 Mal gelesen
Ist schon etwas her, seitdem ich „Pitch Black“, den Vorgänger von „Riddick“ gesehen habe. Eigentlich hatte „Pitch Black“ kein Sequel nötig, doch die Wege von Hollywood sind oftmals unergründlich....
Während die seltsame Rasse der Necromonger (Was für ein dämlicher Name!) gerade dabei ist das Universum zu unterjochen ist unser Held, Riddick, gerade auf irgendeinem Planeten auf der Flucht vor einigen Kopfgeldjägern.
Nachdem diese ausgeschaltet sind macht er sich auf um denjenigen zu finden, der ihn verraten hat. Es handelt sich hierbei um einen schwarzen Geistlichen irgendeiner Religion, den Riddick auf dessen Heimatplaneten aufsucht. Dummerweise gerät er dort angekommen den Necromongern in den Weg, die gerade mal wieder auf lustiger Bekehrungstour durchs Universum sind und in Riddick eine tiefgreifende Gefahr für ihre weiteren Eroberungen sehen.
Nachdem unser Held erstmal auf der Abschußliste der Necromonger steht, gesellen sich dazu auch noch die Kopfgeldjäger, die ihn schliesslich dingfest machen und auf dem Planeten Krematoria (Nochmal so ein dämlicher Name – ich schmeiß mich weg!!!) in einem unterirdischen Knast wegsperren.
Leider nimmt das Elend hiermit noch lange kein Ende, denn die Wärter dort sind genauso bescheuert dargestellt wie manche der Insassen.
Klar ist, daß Riddick entkommt und irgendwie versucht dem Obermotz der Necromonger das Lebenslicht auszublasen.
Also eigentlich bin ich fast sprachlos über diesen Film! Ist schon komisch, wofür in Hollywood großes Geld ausgegeben wird...
Nachdem „Pitch Black“ ein gemessen am Budget eher kleiner Film war, vom Einspielergebnis aber durchaus zu gefallen wußte, waren die Geldbörsen in Hollywood schon so gut wie geöffnet um eine wesentlich kostspieligere Fortsetzung zu produzieren. Das letzte Detail, was zur Fortsetzung führte war Riddick, gespielt von Vin Diesel. Trotz einer eigentlichen Nebenrolle im Vorgänger schaffte es dieser Charakter, daß irgendwer in Hollywood tatsächlich dachte, daraus eine mehrteilige Filmreihe zusammenschustern zu können. Deren Anfang sollte „Riddick“ machen.
Der Streifen ging aber verständlicherweise finanziell total in die Hose, womit sich sämtliche Fortsetzungen automatisch erledigt hatten.
Die Gründe für den Flop sind eigentlich unzählige.
Ich will hier mal kurz einige aufführen.Da wären nebenbei mal die bereits angedeuteten, total dämlichen Namen. Eine ziemlich wirre (Was sind eigentlich diese Necromonger?) , aber auch gnadenlos vorhersehbare Handlung, die erst nach fast 90 Minuten kurzzeitig interessant zu werden scheint. Grandios übertriebene Kulissen bzw. holzhammerartige Symbolik darin, die einem Leni-Riefenstahl-Film alle Ehre gemacht hätten. Unausgegorene, langweilige und auch klischeehafte Intrigen zwischen der Tussi des Ober-Mongers und seinem Stellvertreter. Stereotype, krampfige One-Liner des Helden, die mangelnde Logik einzelner Szenen usw. usw.
Der ganzen Film wirkt leider nie wie aus einem Guß! Einzig die Flucht aus dem Gefängnis auf Krematoria kommt mir als Zuschauer halbwegs vernünftig und spannend inszeniert vor!
Der einzige Grund, weshalb ich diesen Film irgendjemandem überhaupt empfehlen könnte liegt in seiner technischen Umsetzung. Die von mir gesehene HD-DVD ist nämlich bildtechnisch wirklich überzeugend und lässt wenigstens bei den Technik-Freaks unter den Zuschauern etwas Laune aufkommen.
Für allen Anderen gilt – Flop fast auf ganzer Linie! Da hilft auch kein Director`s Cut!
 | "Surprise me!" BETA |
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