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Riddick - Chroniken eines Kriegers (2004)
Eine Kritik von Killswitch (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 07.09.2004, seitdem 331 Mal gelesen
Eines mal Vorweg. Ich bin mit den niedrigsten Erwartungen in Kino gegangen, da ich soviel schlechtes gelesen/gehört habe.
Jene wurden meiner Meinung nach nicht bestätigt. Zwar ist die etwas übertriebene Coolness des Anti-Helden nur schwer zu ertragen, und die Stimme für so manchen gewöhnungsbedürftig, aber dennoch, hat der Streifen mir Spaß gemacht.
Obwohl die Parallelen zu "Der Wüstenplanet" unübersehbar sind, und das Set- und Kostümdesign auch stark daran erinnert, ist "Riddick" ein ganz eigener Film. Wenn man sich an solchen Gleichheiten stößt, sollte man "Riddick" lieber meiden.
Judi Dench ist als nebulöse Botschafterin Aereon etwas verschenkt, aber in der an Stars spärlich besetzten Story, ein Fels in der Brandung. Karl Urban (Der Herr der Ringe, Ghost Ship) besticht hauptsächlich durch die 80er Jahre Frisur. Aber Alexa Davalos als Jack bzw. Kyra ist ne sexy Kampfamazone die ordentlich was in der Muschel hat. Sie ist sehr nett anzusehen.
Im Großen und Ganzen war ich sehr gut unterhalten, und sieht man mal von ein paar Handlungslücken ab, recht zufrieden mit dem Ergebnis, was uns David Twohy da präsentierte. Trotzdem muss gesagt werden, das dem Film mehr Blut gut getan hätte, allein dem Realismus wegen.
8/10
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