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Riddick - Chroniken eines Kriegers (2004)
Eine Kritik von Film-Meister (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 12.09.2004, seitdem 300 Mal gelesen
Da ist es nun, das offizielle Sequel zu Pitch Black und mit einigen Abstrichen kann man es doch als gelungen bezeichnen. Ob man mit Vin Diesel was anfangen kann oder ihn hasst, der Mann ist in diese Rolle geboren, genau wie diese Synchro zu ihm passt wie keine andere. Er ist der absolut Coole und Souveräne, manchmal schon etwas zu viel des Guten. Eine Art Outlaw, weder richtig böse noch ein wirklich Guter. Der Film bedient sich so ziemlich an jedem SciFi und Endzeitstreifen, die ich gesehen habe, aber nicht alle aufzählen will. Dabei war festzustellen, manches war gut geklaut, anderes schlecht kopiert, das Positive überwiegt aber eigentlich. Atmosphäre sehr düster aber nicht unbedingt sehr spannend. Die Effekte reichen von sehr gut und spitze bis schwach, sind aber hauptsächlich ganz gut gelungen. Ähnlich wie bei van Helsing wird man von ihnen regelrecht erschlagen, aber hier stört es weniger. Gibt so gut wie keinen Leerlauf, es ist immer in Bewegung, leider kann man in einigen Kämpfen wenig bis gar nix erkennen, weil wie in Musikvideos sehr schnell geschnitten ist, andere (speziell gegen Ende) sind dagegen sehr gut gelungen, erinnerten an Streetfighter, so wie man sich die Realverfilmung vorstellt (die von van Damme lassen wir mal ausser acht). Viele Schauspieler nehmen teil, aber einzig wichtig ist fast nur Diesel, denn von seinen Auftritten lebt der ganze Film. Aus der Kyra hätte man noch was machen können, wäre sie nicht erst so spät dazugekommen und später nicht gestorben (leider). Will man ihn actionmäßig mit Dwayne Rock vergleichen, hat Vin die coole Art und bessere Kampfchoreografie, er hat sich wenigstens für eine entschieden. Der Film versucht tiefgründig zu sein, ist es aber nicht wirklich, die Namen der Rassen und Planeten klingen wie aus einer SciFi Story, die ein gelangweilter 10jähriger im Unterricht nebenbei aufschreibt. Ein nettes Popcornfilmchen ohne großen Tiefgang aber mit viel Action (viel guter und ein bisschen lächerlicher), das nicht langweilig wird. Das reicht mir für knackige 7 Punkte.
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