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Assault - Anschlag bei Nacht (1976)
Eine Kritik von fat_jacK (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 27.04.2009, seitdem 335 Mal gelesen
"Wenn ein 1 Millionen Dollar Film wie ein 10 Millionen Dollar Film aussehen soll, ist Carpenter der beste Mann dafür."
Dieses Zitat lässt sich, zumindest vom Inhalt her komplett auf diesen Film beziehen.
Zwar hat der Film weder ein Budget von 1 Millionen gehabt, noch sieht er wie ein 10 Millionen Dollar Film aus. Doch der springende Punkt ist der, dass Carpenter es schafft, mit minimalen Mitteln, das absolut maximale herauszuholen. So geschehen bei Assault on Precinct 13, welcher mein absoluter Lieblingsfilm ist und es wohl auch bleiben wird.
Alles ist typisch Carpenter.
Die Geschichte wird langsam vorran getrieben. Charaktere werden eingeführt, ohne dabei zu sehr auf deren Vergangenheit hängen zu bleiben. Sie sind einfach wer sie sind und wo sie sind und das nimmt man ihnen zu jedem Zeitpunkt ab.
Ein besonderes Lob verdient an dieser Stelle Darwin Joston, der mit "Napoleon" Wilson eine der wohl markantesten und coolsten Säue der Filmgeschichte gespielt hat, zumindest unter Kennern. Er verleiht seiner Rolle einfach das gewisse Etwas. Er ist zu jeder Zeit Arschloch und doch weiß man, dass der man irgendwo das Herz am rechten Fleck hat.
Durch ihn gehen die anderen Darbietungen etwas unter, weshalb sie aber nicht weniger Beachtung finden sollen.
Carpenter hatte schon immer ein gutes Händchen für Schauspieler und deren Rollen und so auch hier. Alle passen perfekt und gehen wunderbar in ihren Protagonisten auf.
Bei diesem Frühwerk war Carpenter mal wieder das Mädchen für alles. So geht auch der mehr als geniale Soundtrack auf sein Konto. Das Main Theme is einfach göttlich. Bleibt sofort im Ohr hängen.
Und auch sonst zieht sich durch den ganzen Film eine Melodie, welche meist nur aus einem Ton besteht, aber dennoch, oder gerade deswegen den Spannungspegel enorm oben hält.
Es passt einfach alles perfekt zusammen. Carpenters brillianter Stil, Geschichten zu erzählen, sein Soundtrack, die Darsteller. Das alles garantiert ein unvegessliches Filmerlebnis. 10/10
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