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Herr der Ringe: Die Gefährten, Der (2001)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 10 / 10)
eingetragen am 12.09.2005, seitdem 454 Mal gelesen



Teil 1 der meisterhaften Verfilmung von Tolkiens Werk Der Herr der Ringe (The Fellowship of the Ring).
Habe den Film schon x-mal gesehen und gehöre zu denen die der Film immer wieder fasziniert. Als ich damals den Streifen zum ersten mal im Kino sah und es Pause war und der Raum erhellt wurde wusste ich: Da wird Kinogeschichte geschrieben. Es war wie damals als ich klein war und ein kleiner Ausserirdischer namens E.T. über die Leinwand flimmerte. Kinomagie von Filmemachern die sich einen langen Kindheitstraum verwirklichten.
Habe die Exended Version auf DVD die meiner Meinung um längen besser ist und dem Buch viel näher kommt.
Nun endlich zum Film: Aber wo soll ich anfangen?
Der Film hat eine Laufzeit von 210min! in der langen Fassung und um den Inhalt und die Figuren zu beschreiben könnte ich 100 Seiten schreiben.
Zum Anfang: Der Film beginnt mit dem Prolog und der Vorgeschichte zum Ring. Es wurden verschieden Ringe geschmiedet doch nur ein Ring, der von dem bösen Herscher Sauron hat die Eigenschaft alle anderen zu unterjochen und über alles leben zu bestimmen. Die Schlacht um den Ring wird mit einer filmischen Wucht gezeigt die erahnen lässt auf was sich der Regisser Peter Jackson eingelassen hat. Schliesslich wird Sauron von Isildur besiegt der den Ring trotz den Warnungen von Elrond (Hugo Weaving) für sich behält. Isildur wird von Orks überfallen und getötet. Der Ring der Macht fällt in den Fluss und bleibt lange verschollen bis sich eine Kreatur namens Gollum (Andy Serkis)sich ihn zu eigen macht. Er verfällt dem Ring der Macht und wird wahnsinnig. Im Buch finden ja eigentlich Deagol und Smeagol den Ring. Das wird dann aber im dritten Teil wieder zurecht gerückt. Der Ring verlässt Gollum (was wider anders ist im Universum des Schöpfers J.R.R.Tolkien) und wird von dem Hobbit Bilbo Beutlin (Ian Holm) gefunden.
Gollum der im ersten Teil praktisch nie oder nur im Schatten zu sehen ist wird super eingeführt. Der Zuschauer drängt es regelrecht danach die Gestalt zu sehen und er bleibt geheimnisvoll. In Teil 2 mehr von Ihm.
Bilbo gespielt von Ian Holm: Ein meisterhafte Performance von dem britischen Darsteller (Bekannt aus Alien) der in The Fellowship of the Ring eine grosse Rolle spielt. Am Anfang versprüht der Film eine gewisse geheimnisvolle, historische Atmosphäre was mir sehr gefallen hat.
Das Auenland (Jahre später): Es wird von Bilbo kurz vorgestellt und die Sitten und Bräuche der Bewohner (Schade: Nur in der langen Fassung). Gandalf (Ian McKellen) besucht seine alten Freunde und stösst das erste mal auf Frodo (Eljah Wood). Sie vermuten das etwas komisches mit Bilbo passiert. Märchenhaft wie das Auenland zum leben erweckt wurde. Gandalf besucht Bilbo was mich schon zu einer der ganz grossen Szenen in Film bringt. Die Chemie zwischen den beiden Protagonisten stimmt genau. Ein tolles Beispiel das ich in anderen Figuren wiederholen wird. Hier hatte der Regisseur das richtige Näschen. Das Set in dem Haus von Bilbo ist grossartig. Die Detailverliebtheit und die stimmigen Kamerafahrten sind hier erstmals auffällig. Wie ein grandioses Kammerspiel kommt mir das ganze vor.
Bilbo feiert seinen 111 Geburtstag mit einem riesigen Fest und er lädt alle Verwandten und bekannten ein. Das Feuerwerk von Gandalf ist witzig und schön und die beiden Hobbits Merry (Dominic Monaghan) und Pippin (Billy Boyd) haben ihren ersten Auftritt. Gelungen oder nicht ist mein erster Kritikpunkt da sie im Buch subtiler vorgestellt werden. Ich störte mich aber nicht daran. Sam (Sean Astin) rückt auch schon mal ins Bild. Bei seiner Rede setzt Bilbo den Ring auf und verschwindet plötzlich. Gandalf stellt ihn in seinem Haus und verlangt den Ring. Er gibt ihn wiederwillig her und macht sich auf seine Reise zu Elronds Haus auf. Der Ring muss an Frodo gehen. Gandalf sucht Beweise über die Herkunft des Ringes und wird fündig. Dies ist der Eine Ring, der Herscherring und er kann unmöglich im Auenland bleiben. Zusammen mit Sam beginnt Frodo einen beschwerlichen Weg aus dem Auenland um in Bree wieder auf Gandalf zu treffen. Doch Das Böse ist schon erwacht und trachtet nach dem Ring.....
Verfolgt von den Schwarzen Reitern erreichen Sie mit Mühe Bree und das Gasthaus zum tänzelden Pony. Gandalf finden sie nicht aber da ist ein geheimnisvoller Mann namens Streicher (Viggo Mortensen) der.......
Puh, das war der erst der Anfang einer fantastischen Geschicht die ich nicht mehr zu Ende erzählen werde da es zu lange gehen würde.
Der Auftakt der Trilogie erhält sicher einen Ehrenplatz da das erste mal so etwas in dieser Art zu sehen war. Aber was macht den ersten Teil so grossartig?
Zum einen sicher die vielen tollen Darsteller für die der Regisseur Jackson und die Produzenten die absolut richtigen gewählt hatten. Keine wirklich grossen Stars, Newcomer, grosse Talente einfach.
Wie schon gesagt die besessene Detailverliebtheit die sich über die ganze Trilogie ziehen wird ist meiner Meinung nach einer der Gründe für den Erfolg und stellt schon alleine eine Meisterleistung dar.
Die Bahnbrechenden Special Effects von Richard Taylor: Da wäre z.b. Die Minen von Moria die vielleicht den Höhepunkt des Filmes darstellen. Unglaublich wa sie das hingezaubert hatten.
Doch im Vordergrund stehen nich die Effekte. Ganz im Gegenteil. Es wurde sehr viel auf die Authenzität der Geschichte geachtet was ein anderer Regisseur sicher nicht getan hätte, ein grosses Danke an Peter Jackson.
Die Musik von Howard Shore die sich in den kommenden 2 Teilen jedoch noch verbessern wird.
Die Kamerafahrten von Andrew Lesnie und und und.

Was Jackson und sein Team hier geschaffen hat wird noch in 50 Jahren als Meisterwerk betrachtet werden und lange in den Herzen der Menschen bleiben.
Klarer gehts nimmer 10/10


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