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Herr der Ringe: Die Gefährten, Der (2001)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 05.01.2004, seitdem 608 Mal gelesen



Herr der Ringe hier, Herr der Ringe da. Ohne Zweifel, diese Filmtrilogie hat eine echte Lawine losgetreten, bei Filmfans wie bei Leseratten. Und genau dies ist der Grund dafür, dass ich mir diesen Film erst sehr viel später angesehen habe obwohl ich Fantasy-Filmen nicht wirklich abgeneigt bin.

Ich habe ihn mir angesehen und er ist natürlich ohne Zweifel gut gelungen. Die Story ist, ganz dem Buch, natürlich sehr bombastisch: Frodo erfährt durch Zufall von einem Ring, der einst einem bösen Mann gehört hat. Und nun versucht der Ring wieder zu seinem Meister zu gelangen (und umgekehrt) was für alle Länder Mittelerdes die Herrschaft des Bösen bedeuten würde. Zusammen mit seinen treuen Freunden und loyalen Gefährten macht er sich schließlich auf, den Ring dorthin zu bringen, wo er zerstört werden kann...

Erwartungsgemäß ein großes, bombastisches Fantasy-Abenteuer mit Action, einer großen Maße an Spezialeffekten, aber auch mit einigem an Gefühl. Besonders klasse finde ich die beeindruckenden Landschaften, die man während des Filmes zu sehen bekommt. Ob man Hobbingen nimmt oder die Stadt Bruchtal, es ist alles sehr phantasievoll und gut dargestellt. Aber auch die imposanten (computeranimierten) Darstellungen sind wirklich klasse gemacht. Man merkt wirklich, daß es sich um ein Mammutprojekt gehandelt haben muß.

Die Schauspieler machen ihre Sache sehr gut, sie hauchen den einzelnen Charakteren Leben ein. Liv Tyler sieht aus wie eine Märchenprinzessin während die dunklen Reiter ein Flair echter Bedrohung rüberbringen.
Ich hatte allerdings das Problem, daß ich einige Passagen mehrmals sehen musste, um sie richtig zu verstehen. Auch sind einige Szenen, auch gegen Ende, etwas zu sentimental geraten (ich mag das immer nicht besonders!). Ansonsten ist es aber trotzdem gut umgesetzt.

Nebenbei gesagt, kenne ich die Bücher nicht, aber ich vermute, daß sie wohl um die Tausend Seiten oder mehr enthalten müssen. Der Film (bekanntlich nur einer von drei Teilen) ist mit 171 Minuten jedenfalls nicht übertrieben lang, es handelt sich hier einfach um eine überwältigend großangelegte Geschichte. Natürlich kann ich dadurch, daß ich das Buch nicht kenne, nicht beurteilen, ob der Film im Vergleich zum Buch gut ist, aber ich persönlich kann mir nicht vorstellen, daß der Film viel schlechter ist als das Buch.

Peter Jackson hat sich jedenfalls mit diesen Filmen definitiv einen Namen gemacht (falls er das mit "Braindead" noch nicht geschafft haben sollte), denn es gibt wohl nicht viele Regisseure, die das (auch durchaus zweifelhafte) Prädikat haben, ein solch großes Filmprojekt zu betreuen.

8 Punkte sind trotz meiner kleinen Kritikpunkte drin, trotzdem finde ich den ganzen Trubel um den „Herrn der Ringe doch etwas übertrieben!!!


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