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Men of Honor (2000)
Eine Kritik von Schilli (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 26.09.2006, seitdem 283 Mal gelesen
Nach einer wahren Geschichte inszenierte Regisseur George Tillmann Jr. Mit „Men of Honor“ seinen zweiten Film, welcher durchaus gut unterhält und mit Robert deNiro und Cuba Gooding Jr. in de Hauptrollen obendrein auch noch sehr gut besetzt ist. Letzteres macht jedoch schon einen Großteil der hervorzuhebenden Argument aus.
Die Geschichte an sich ist gut erzählt, leidet jedoch an ein paar kleineren Durchhängern und ist alles in allem doch ein klein wenig zu Ehrenhaft um wirklich nachhaltig Eindruck zu schinden. Jedoch hätte man wohl das Ende der Geschichte, ab dem Zeitpunkt als beide der Bürokratie den Kampf ansagen noch etwas ausführlicher schildern und erläutern können. Stattdessen hätte man auch gut und gerne die ersten 80 Minuten, welche hauptsächlich in der Ausbildung spielen etwas kürzen können. Auch das in den USA stets aktuelle Thema Rassismus kommt zur Sprache bzw. bestimmt die erste Hälfte des Filmes, weicht diesem dann aber gekonnt aus.
Selbstverständlich hatte auch ein Robert deNiro mit z.B. „Heat“ oder „Ronin´“ schon bessere Filme, macht seine Sache aber im großen und ganz wieder mal mehr als gut. Ebenso der auch Oscar-Preisträger (beste Nebenrolle in „Jerry Maguire) Cubba Gooding Jr. macht seine Sache gut, wirkt jedoch zum Teil zu Ehrenhaft, als das man ihm die Rolle 100%ig abnehmen könnte.
Großartige Effekte werden einem nicht geboten. Die wenigen Unterwasserszenen sind gut in Szene gesetzt, lediglich die U-Boot – Szene wirkt ein klein wenig unecht bzw. total unrealistisch und passt eigentlich überhaupt nicht ins Gesamtbild.
„Men of Honor“ ist ein solider, wenn auch etwas vor Ehre und Stolz triefender Thriller, ohne Tiefpunkte, aber leider auch ohne großartige Höhepunkte. Gut erzählt und mit einem der besten Schauspieler aller Zeiten, Robert deNiro, hervorragend besetzt. Würden dieser und Cubba Gooding Jr. nicht in den Hauptrollen überzeugen, so wäre dieser Film wohl ein Fall für die Schublade.
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