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Freitag der 13. - Jason im Blutrausch (1988)

Eine Kritik von freezing_rain (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 24.12.2010, seitdem 174 Mal gelesen


Der machetenschwingende Irre mit der Hockeymaske meuchelt sich ein siebtes Mal durch eine Horde Teenies am Crystal Lake. Diesmal bekommt er eine neue Gegenspielerin, ein junges Mädel mit telekinetischen Fähigkeiten, die sie auch gekonnt gegen Jason einsetzt. Aber fangen wir vorne an...
Durch die telekinetischen Fähigkeiten des Mädels wird Jason, welcher im letzten Teil am Grund des Crystal Lakes festgekettet wurde, befreit und geht fortan dem nach, was er am besten kann - Leuten hinterher latschen und sie abmurksen. Jason sieht dieses Mal extrem cool aus, mit halb freigelegter Wirbelsäule und nem gammligen, düsteren Touch. Kane Hodder gibt einen perfekten Jason ab mit seinen relativ breiten Schultern und seinem hühnenhaften Auftreten.
Nun schwenkt der Film immer wieder zwischen Tina (dem Mädel mit den telekinetischen Fähigkeiten) und ihren Problemchen mit ihrem Psychodoktor und dem mordenden Jason hin und her. Jason killt insgesamt 15 Leute über den gesamten Film verteilt, jedoch sind die Morde allesamt weder sonderlich spektakulär, noch irgendwie innovativ. Meist hackt Jason bloß mit irgendeinem gerade verfügbaren Schlitzwerkzeug auf seine Opfer ein. Desöfteren fragt man sich, woher er bloß immer die stetig wechselnden Mordwaffen nimmt. Hin und wieder blitzt und donnert es auch unheilvoll, obwohl eigentlich keine einzige Wolke am Himmel zu sehen ist.
Jedenfalls besitzt der Film meines Erachtens einen relativ konstant hohen Spannungsbogen, welcher nicht zuletzt auch Tina, Jasons Gegenspielerin, zu verdanken ist. Jason muss im Kampf mit ihr ziemlich viel einstecken, auch wird ihm die Maske vom Kopf gerissen und man darf einen Blick auf sein gammliges Gesicht werfen.
Meinetwegen hätte Jason sich hin und wieder ruhig etwas schneller bewegen dürfen. Er wirkt alles in allem doch etwas behäbig und langsam, was ihn jedoch natürlich nicht daran hindert, schnell vor ihm flüchtende Teenies in die Pranken zu kriegen. Niemand kann ihm entkommen, trotz seiner ungelenken Bewegungen.
Fazit: Meines Erachtens dank interessantem Gegenpart zu Jason und relativ konstantem Spannungsbogen ein Highlight der Reihe. Für Jason-Fans und alle, die es noch werden wollen, zu empfehlen.


Einzelwertungen:
Darsteller:
  06/10 (Vollbringen annehmbare Leistungen)
Effekte:  07/10 (Für seine Zeit gute Effekte)
Plot:  04/10 (Jason vs Tina - durchaus interessanter Plot)
Anspruch:  02/10 (nicht wirklich vorhanden)
Gesamteindruck:  7/10 (Jason gut in Form)


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