Akte X - Die unheimlichen Fälle des FBI [TV-Serie] (1993)
Eine Kritik von Rasputin (Bewertung des Films: 10/10) eingetragen am 16.08.2006, seitdem 856 Mal gelesen
Akte X gehört zu den besten TV-Serien, die jemals gedreht wurden. Wohl keine andere Produktion konnte mit derart creativen Ideen aufwarten. Fast jede Folge der insgesamt 9 Staffeln fesselte die Zuschauer an die Sessel. Dabei gab es zu Beginn doch erhebliche Anlaufschwierigkeiten. Die hohen Einschaltquoten ergaben sich erst im Laufe der einzelnen Staffeln. Das lag u.a. auch an den charismatischen Hauptdarstellern David Duchovny (Fox Mulder) und Gillian Anderson (Dana Scully). Erst mit der 7. Staffel sah man der Serie deutliche Verschleißerscheinungen an. Duchovny hatte keine Lust mehr und ließ sich nur noch sporadisch in einzelnen Folgen blicken. Er wollte sich lieber auf andere Rollen konzentrieren, was bisher allerdings nicht gelang. Akte X überraschte von Staffel zu Staffel mit ausgefeilten Drehbüchern und ständig wachsendem Budget. Dabei konzentrierten sich die Produzenten nicht nur auf eine durch alle Folgen durchziehende Jagd nach Beweisen für außerirdische Lebensformen sondern es wurden viele unerklärliche Phänomene behandelt, so dass die Serie nie langweilig wirkte.
Der Erfolg veranlasste Chris Carter dann dazu, eine weitere Mysterie-Serie mit dem Arbeitstitel "Millennium" zu entwickeln. Doch bereits nach der 3. Staffel war Feierabend. Die Serie war zu düster und die Anlehnung an Akte X zu offensichtlich. Bis heute warten die Fans auf einen zweiten Akte X Kinofilm. Da die Produktion der Serie aber nun schon vor Jahren eingestellt wurde, verschwindet der Gedanke daran wohl in immer weitere Ferne. Aber vielleicht lässt die Fox irgendwann mit sich reden und es wird einen weiteren Kinofilm geben. Wenn das Drehbuch in Ordnung ist, warum nicht? Die Serie war und ist Kult und jeder Fan weiss: "The truth is out there"
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