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Frankenfish (2004)

Eine Kritik von tyler_durden (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 31.08.2005, seitdem 642 Mal gelesen


Nach einer recht langen Durststrecke gibt es mit "Frankenfish" endlich mal wieder einen überaus gelungenen Tierhorrorfilm. Diesmal spielen hungrige prähistorische Fische die Hauptrolle in dem vom "Spawn" Regisseur Mark A. Z. Dippé inszeniertem Genrewerk und zeigen mächtig Biss.

Gerichtsmediziner Sam (Tory Kittels) und Mary (China Chow) sollen einen mysteriösen Todesfall aufklären, bei der ein Mann wahrscheinlich durch ein Tier sehr übel zugerichtet wurde, und ermitteln dazu in den Sümpfen Louisianas. Am Ziel angekommen treffen sie auch eine eigenartige Hausbootgesellschaft, die vor irgendwas im Wasser Angst hat. Und das nicht ohne Grund, denn hier treiben mysteriöse Killerfische ihr Unwesen. Alsbald werden diese altertümlichen Tierchen, die auch an Land überleben können, mächtig aktiv. Doch auch ein paar Drogendealer suchen in den Sümpfen nach ihrer Ware und machen ebenfalls unangenehmen Kontakt mit diesen Killerbiestern. Auf ihrer Flucht treffen sie auf Sam, Mary und die Hausbootleutchen. Doch anstatt gemeinsam an einem Strang zu ziehen machen sie sich gegenseitig ihre Situation durch Meinungsverschiedenheiten unsinnerweise noch schwerer....die Situation scheint ausweglos....

Natürlich werden hier sämtliche Klischées bedient, die das Genre zu bieten hat und es ist eine wahre Freude sich den Film anzusehen. Klar sind die Effekte der Viecher nicht das Maß aller Dinge. Die Biester wurden am Rechner generiert und man sieht dies auch deutlich. Doch das tut dem Funfaktor des Films keinen Abbruch, denn er unterhält blendend bis zu letzten Minute, zumal die anderen Effekte, also das, was die Frankenfische mit den Menschenopfern machen, überaus gelungen inszeniert wurde.

Einmal wird einer der Gangster von dem Fischlein in den Motor des Luftkissenbootes manövriert, ein Anderer verliert seinen Kopf usw...
Hier ist im Gegensatz zu mach anderem Genrebeitrag (z.B. die Einschlafhilfe "Anacondas") mächtig was los. Auch die Schauspieler machen ihre Sache gut, was ja in diesem Genre nicht unbedingt selbstverständlich ist.

Es bleibt somit nicht viel mehr zu sagen, als das "Frankenfish" jedem Genreliebhaber ans Herz gelegt sei. Wer dachte das Genre sei totgespielt durch sterbenslangweilige Mistfilme kann wieder aufatmen :)
8 von 10 Punkten.


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