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Freitag der 13. Teil 2 (1981)

Eine Kritik von Kim Ki Duk
eingetragen am 27.01.2012, seitdem 32 Mal gelesen


Nach dem überraschenden Erfolg von "Freitag der 13", war es ja klar das es eine Fortsetzung geben würde. Bereits 1 Jahr später war es so weit. Mit "Friday the 13th Part 2" nahm allerdings ein anderer Regisseur auf dem Regiestuhl platz, nähmlich Steve Miner. An dem Erfolgrezept des Erstlingswerk hielt man sich, um auf Nummer sicher zu gehen. War zum Auftakt der Reihe noch Jason´s Mutter für die Morde an den Teenagern verantwortlich, bekommen wir nun endlich Jason selber zu sehen. Allerdings läuft er hier noch mit einem übergestülpten Sack über den Kopf durch die gegend. Gegen Ende bekommen wir dann auch sein Gesicht zu sehen, aber das ändert sich immer wieder von Film zu Film. Seinen Kultstatus sollte Jason erst mit dem dritten Teil erlangen, wenn er endlich mit seiner Hockeymaske und Machete herumläuft. Die Atmosphäre ist wie eigentlich in jeden der Friday Filme wieder recht düster und ständig bedrohlich. Man setzt halt auch hier auf altbewährtes. Man sieht wieder den alten Ralph auf seinem Fahrrad, wie er die Teenager wieder bequatscht und ihnen sagt das sie verflucht sind und sterben werden. Man hat es hier auch wieder mit einer Gruppe junger Menschen zu tun, die ein Jugendcamp betreuen sollen, inclusiver zweier Aufpasser. Storymäßig also nichts neues. Jason mordet hier wieder nach Lust und Laune. In diesem Film gibt es 9 Todesopfer. Die Morde sind nicht alle zu sehen, sondern bei einigen auch wieder nur das tote Opfer. Die gezeigten Mordsequenzen sind kurz und knackig. Ob mit der Machete, Eispickel, Hammer oder Lanze, man hat sich wieder was einfallen lassen. Sehr gut fand ich auch den Opener, als man die Heldin und einzigste Überlebende aus Teil 1 Alice, gespielt von Adrienne King, nochmal sieht. Es werden einige Rückblenden aus Teil 1 gezeigt und schließlich erwischt es Alice dann doch noch, als Jason bei ihr auftaucht. Ein sehr guter Anfang, vor allem das er den Bezug zum ersten Film herstellt. Schauspielerisch bekommt man hier nicht viel geboten, was ich auch nicht erwartet habe. Es gibt wieder ein bißchen nackte Haut zu sehen und halt die verliebten Jugendlichen. An der Kinokasse spielte der Film 21,7$ Millionen Dollars ein, also deutlich weniger als der Vorgänger. Aber immer noch viel, gemessen am geringen Budget. Die DVD von Paramount hat ein etwas besseres Bild als die Warner DVD von Teil 1. Mittlerweile gibt es den Film auch auf Blu-ray.

Fazit: Auch die Fortsetzung kann überzeugen. Für Freunde von Slasher Filmen und die Fans von Jason sind, die kommen wieder voll auf ihre Kosten. Die Friday Filme haben halt hren eigenen Charme. Entweder man ist Fan dieser Filme oder nicht. Mir gefällt es halt, mir die Streifen immer wieder anzusehen.


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