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Highlander - Es kann nur einen geben (1986)

Eine Kritik von Duke Skywalker (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 19.05.2004, seitdem 572 Mal gelesen


"Es kann nur einen geben!" Nach dieser Maxime leben die geheimnisvollen Unsterblichen, die Jahrhunderte lang gegeneinander um den "Preis" kämpfen. Wer einem anderen Unsterblichen dabei den Kopf abschlägt, vernichtet ihn und bekommt dessen Energie und eines Tages wird es zur großen Zusammenkunft kommen, indem die beiden letzten und mächtigsten Unsterblichen aufeinander treffen werden. Der Highlander Connor McLeod und der schreckliche Krieger Kurgan sind diese Beiden letzten und sie treffen sich in New York der Neuzeit zum letzten Gefecht...
Der Film beginnt in einer Sportarena, genauer gesagt bei einem Wrestlingkampf. Zur wuchtigen, tollen Musik von Queen ("Princes of the Universe") krachen die Kolosse aufeinander, während das Auge durch tolle Kameraeinstellungen und Fahrten verwöhnt wird. Mit einer besonders spektakulären wird uns der Hauptcharakter Connor vorgestellt, dem im Parkhaus der Arena ein Schwertkampf bevorsteht und auch hier wird der Zuschauer gleich wieder von den Bildern überwältigt, wenn sich die Unsterblichen in einem packenden Schwertkampf gegenseitig versuchen zu töten. Funken sprühen, die Sprinkleranlage geht an und schließlich nach der grauenvollen Enthauptung bekommen die Autos durch die sprühende Energie ein eigenartiges Eigenleben.
Wie Eingangs erwähnt spielt der Film in der "Gegenwart", allerdings wird immer wieder in die Vergangenheit gesprungen um Conners Vorgeschichte und seinen Charakter näherzubringen. Zum größten Teil wird dabei Connors leben in den schottischen Highlands beleuchtet, wo er einst einem mächtigen Clan angehörte, bis er von Kurgan getötet wurde. Als er allerdings auf mysteriöse Weise wieder aufersteht, wird er als Hexer aus dem Dorf gejagt. Er beginnt ein neues Leben und lehrnt die hübsche Heather kennen und später tritt der geheimnisvolle Ramirez in sein Leben, der Connor mit dem Kampf um den Preis vertraut macht und ihn trainiert. Eine Erklärung für die Unsterblichkeit gibt der Film allerdings nicht, was aber auch einiges von der Magie bzw. der fantastischen Atmosphäre genommen hätte. Stattdessen konzentriert sich der Film in den Rückblenden meist auf Fluch und Segen der Unsterblichkeit. So kann Connor keine Kinder zeugen und er verliert über die Jahrhunderte wichtige Freunde, wobei ihn der Tod seiner Heather natürlich am schlimmsten trifft. In einer anderen Szene wiederum nutzt er im zweiten Weltkrieg seine Unsterblichkeit um ein kleines Kind zu retten...
Vor allem in den Szenen in den Highlands wird der Zuseher mit teilweise atemberaubenden Landschaftsaufnahmen verwöhnt, z.B. wenn Connor und Ramirez auf einem Berg den Schwertkampf üben und die Kamera um die beiden kreist. Genauso stark ist die Musikuntermahlung, seien es nun die zeitlosen, genialen Songs von Queen oder die instrumentalen Stücke, die sowohl die Actionszenen als auch die Emotionalen, stillen Momente passend unterlegen.
Ein weiteres Highlight des Films sind die Schwertkämpfe die mit spektakulären Effekten nur so gespickt sind. Im Kampf zwischen Ramirez und Kurgan wird beispielsweise mal eben ein ganzer Steinturm zerstört.
Der Endkampf schließlich toppt das aber noch mal problemlos und übertrifft alle Erwartungen. Dank der gemeinsamen Vergangenheit Connors und Kurgans und dessen miesen Taten fiebert man dem Duell richtig entgegen und wird zum Glück nicht enttäuscht. Als zusätzlicher Aufhänger muss mal wieder ein Loveinterest herhalten. Leider erhält der Film durch die Liebesgeschichte ein paar Längen.
Zu den Darrstellern:
Clancy Brown in der Rolle des Kurgan spielt wirklich absolut überzeugend und wie es sich für ein typisches "Märchen" gehört ist der Kerl von Grund auf böse, ekelhaft und brutal ohne eine einzige gute Seite.
Auch sein Gegenpart, Hauptdarsteller Christopher Lambert kann als wortkarger Highlander 100 Prozent überzeugen. Am besten weiß aber mal wieder Sean Connery zu gefallen: Er spielt den mysteriösen Ramirez gewohnt souverän und mit einem leichten Augenzwinkern.
Fazit: Bombastischer Fantasyfilm mit grandioser Musikuntermahlung und einigen atemberaubenden Bildern.
Trotz ein paar kleinerer Längen 10/10 Punkten


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