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From Dusk Till Dawn (1996)

Eine Kritik von Fly Taggart (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 25.09.2001, seitdem 510 Mal gelesen


Einer der besten Filme aller Zeiten. Eine Geniale Mischung aus Roadmovie, Splatter und Komödie.

Es geht in der ersten Hälfte des Films um die beiden Schwerverbrecher Seth und Richard Gecko, die versuchen, sich nach Mexico abzusetzen und dabei eine blutige Spur hinter sich ziehen. Unterwegs treffen sie auf einen von seinem Glauben abgetretenen Priester und seine zwei Kinder. Sie nehmen alle drei als Geiseln und zwingen sie, sie über die Grenze zu bringen. Das gelingt auch. Nun beginnt die zweite, total in eine andere Richtung ausschweifende Hälfte. Die Gruppe fährt zu einer Bar mitten in der Prärie von Mexico, Titty Twister genannt. Dort wollen sie sich mit ihrem Kumpanen Carlos treffen, der sie zu seinem Unterschlupf in El Ray bringen soll. Doch das Personal der Bar entpuppt sich nach einer kleinen Auseinandersetzung mit den Gecko Brüdern als Vampire. Erstes Opfer ist Richie Gecko, was seinen Bruder natürlich überhaupt nicht freut. Zusammen mit dem Priester und seiner Familie und einigen überlebenden Bargästen stellen sie sich den Vampiren.

Wie gesagt, der Film besteht aus zwei Hälften. Die erste ist ein typisches Road Movie. Hier bleibt alles noch recht realistisch und auch die Gewalt fällt nicht aus dem Rahmen. Die zweite ist eine absolute Splatterorgie, die aber auch nicht mit Humor geizt.

Ein Pluspunkt des Films ist sicherlich die Besetzung. George Clooney in seiner besten Rolle als entschlossener Seth Gecko, Quentin Tarantino als dessen psychopathischer Bruder Richie, der ohne Grund andere umbringt und es dann als Notwehr bezeichnet. Dann die Augenweide Salma Hayek (für mich persönlich eine der schönsten Frauen überhaupt. Scheiss auf Jennifer Lopez). Harvey Keitel zeigt sich als Priester mal in einer ganz anderen Rolle, als man es von ihm gewöhnt ist. Juliette Lewis macht ihren Part als harte, entschlossene Tochter ebenfalls sehr gut. Aber auch der Rest vom Cast ist perfekt besetzt.

Nun zu den Effekten. Man sieht, dass viel Geld hinein investiert wurde, um die Effekte besonders gut zu machen. Das Ergebnis überzeugt auf der ganzen Ebene. Splatter vom Feinsten und das in der zweiten Hälfte en Masse.

Die Musik kann ebenfalls überzeugen. Passend in der ersten Hälfte Blues, in der zweiten Hälfte dann die übliche Gruselmusik.

Fazit: Der Kultfilm schlechthin, ein Meisterwerk des Films. Unbedingt in Englisch gucken.
10/10


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