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From Dusk Till Dawn (1996)

Eine Kritik von R.J. MacReady (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 26.08.2008, seitdem 310 Mal gelesen


Wow…ich sah “From Dusk Till Dawn” zum ersten Mal vor ca. 4 Jahren. Damals schaute ich ihn mir im Fernsehen an und obwohl der Film stark gekürzt war, fand ich ihn einfach genial. Vielleicht lag es ja an der extremen Coolness eines George Clooneys oder den genialen Sprüchen (“What's in Mexico?“ „Mexicans“).
Fest steht, dass der Film nicht durch die (obwohl gelungenen) Effekte getragen wird. Dies ist ja auch die Grundvoraussetzung für einen guten Film.
Aber kommen wir erstmal zur Story:

Die Brüder Seth (George Clooney) und Richie Gecko (Quentin Tarantino) flüchten nach einem Banküberfall durch die USA. Ihr Ziel ist es, sich nach Mexiko abzusetzen. Während eines Zwischenstopps in einem Motel begegnen sie dem ehemaligen Pfarrer Jacob Fuller (Harvey Keitel) mit seinen beiden Kindern Kate (Juliette Lewis) und Scott (Ernest Liu). Kurzerhand nehmen die Gecko-Brüder die drei als Geiseln und zwingen sie, die Gangster über die Grenze nach Mexiko zu befördern. Nachdem diese Aufgabe bewältigt wurde, pausieren sie nachts in der Spelunke „Titty Twister“. Dort wollen Seth & Richie am nächsten Tag ihren Auftraggeber antreffen. Doch schnell stellt sich heraus, dass dies kein geeigneter Ort für ein Treffen ist, denn die Inhaber scheinen mehr Durst als die Gäste zu haben….

Die Spannung im Film wird schon in den ersten Minuten aufgebaut, da man sofort Zeuge eines Überfalls der Brüder auf eine Tankstelle werden kann. dieser fällt natürlich recht „explosiv“ aus. Die Spannung bleibt bis auf geringe Ausnahmen durchgängig bestehen. War die erste Hälfte noch mehr auf Action ausgelegt, zeigt sich in der zweiten Hälfte der Horrorfilm gepaart mit Effekten, die das Splatter-Herz höher schlagen lassen. Horror-Fans werden auch den Special-Effects-Experten Tom Savini als Nebendarsteller entdecken, der hier als der coole "Sexmachine" (inkl. passender Kanone) zu sehen ist.
Was den Film zu einem Klassiker macht, ist einfach die Mischung der verschiedenen Genres. Hinzu kommen die gelungen Darstellungen vom oben erwähnten George Clooney, der den eiskalten Gangster durch seine komödiantischen Sprüche (All right, vampire Killers: let's kill some fucking vampires.) verfeinert, und Harvey Keitel, der hier als immer ruhiger und nachdenkender Ex-Pfarrer gut rüberkommt.

Ich habe den Film jetzt bestimmt schon 5x gesehn und kann ihn mir immer wieder anschauen. Meiner Meinung nach ein moderner Klassiker.

10/10 Punkten



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