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Unglaublichen - The Incredibles, Die (2004)
Eine Kritik von cheministry (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 12.12.2004, seitdem 406 Mal gelesen
Inhalt:
Mr Incredible war einst ein strahlender Superheld, der mit grossen und kleinen Gefahren fertig und von allen bewundert wurde und sich nebenbei noch in Elastigirl verliebte. Als er jedoch aufgrund eines aufdringlichen Fans den Bösewicht Bomb Voyage entkommen lässt, regt sich in der Öffentlichkeit der Widerstand. Es wird ein Superheldenschutzprogramm ins Leben gerufen, welches ein Umsiedeln der Helden und ihrer Familien beinhaltet...
15 Jahre später: Mr Incredible / Bob Parr fristet ein gelangweiltes Dasein als Versicherungsangestellter, hat eine Familie, ist ziemlich aus der Form geraten und vermisst die alten Zeiten. doch bald kommt wieder die Zeit das alte Kostüm wieder aus dem Schrank zu holen.
Pixars neues Animationswerk ist wieder lebendiger ausgefallen als das optisch zwar überragende, aber inhaltlich zu sehr auf Kinder zugeschnittene Nemo-Filmchen. Die Optik ist hier allerdings auch prima, sie wurde mehr im Comicstil gehalten. Und das passt sehr gut. Die Geschichte braucht zwar eine Weile um in Schwung zu kommen, dafür bekopmmt man im letzten Teil des Films Action im Wahnsinnstempo vorgesetzt, dass einem schwindelig wird. Aber spoilern werd ich hier nichts! :)
Der Humor ist allerdings nicht so weit verbreitet wie zB in den Toy Story Filmen, was doch etwas schade ist. Was nicht heissen soll, dass es nichts zu lachen gäbe (bei den Cape-Szenen hat's mich kaum noch auf dem Sitz gehalten)Dafür gibt's einige schöne Anspielungen auf die Bondfilme. Auch die Musik erinnert ab und zu an Themen aus der Agentenserie. Durchaus beabsichtigt.
Der Film ist auch wieder für den älteren Jahrgang sehr gut konsumierbar. An manchen Stellen wird der Film sogar recht konsequent. Wie bei Atlantis hat man sich hier dazu entschieden, die Bösewichte sterben zu lassen. Und da kommt dann (für einen Film, der in erster Linie auf's jüngere Publikum abzielt) doch etwas zusammen; wenn auch nicht ganz so heftig wie in Atlantis.
Die Synchronisation ist eine weitere Schwachstelle. Irgendwie vermag sie nicht so mitzureissen wie das in anderen Genrevertretern der Fall ist. Der O-Ton Trailer verspricht da in der Originalfassung mehr Spass. Bei aller Kritik muss man doch sagen, dass die Synchro nicht schlecht ist, aber eben auch nicht überragend. Allerdings muss ich schon mal Fragen, wer auf die unpassende Idee kam, Kai Pflaume Frozone sprechen zu lassen. Im Original wird dieser auch vom optisch passenderen Samuel L. Jackson gesprochen. Dessen deutsche Stimme wäre um Längen passender gewesen. Ansonsten gibt's keine gröberen Ausfälle.
Fazit:
Pixars Neuer ist wieder was für alle. Wer Findet Nemo zu seicht fand, kann getrost aufatmen. Für einen Animationsfilm ist er ungewohnt actionlastig ausgefallen, mit Humor angereichert und nach dem etwas schleppenden Anfang überaus unterhaltsam. Viel Spass.
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