Eine Kritik von Kakihara (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 14.03.2006, seitdem 336 Mal gelesen
"Lady Snowblood“ ist wie auch schon "Thriller - A Cruel Picture“ ein weiterer Film der Quentin Tarantino als Inspirationsquelle für "Kill Bill“ diente. Oder wie es böse Menschen sagen würden von denen er geklaut hat. ;) Positiv ist auf jeden Fall das diese Filme durch "Kill Bill“ einen höheren Bekanntheitsgrad erreicht haben, was hoffentlich dazu geführt hat das der ein oder andere Mainstreamgucker seinen filmischen Horizont etwas erweitern konnte.
Aber nun mal zum Film an sich. "Lady Snowblood“ ist genau das was ich als typischen oldschool Samurai Film bezeichnen würde. Na ja sagen wir fast typisch, denn eine Frau in der Hauptrolle ist für diese Zeit wohl eher ungewöhnlich. Die Handlung dagegen ist aber wieder so wie man es vom Genre gewohnt ist, eine klassische Rachestory. Diese wird aber auch dank gut eingesetzter Rückblenden interessant erzählt. Ein wenig enttäuschend sind jedoch die recht unspektakulär inszenierten Schwertkämpfe, welche zudem auch leider etwas rar gesät sind. Aber dafür sind die Kämpfe schön blutig. So gibt es neben den typisch übertrieben hohen Blutfontänen sogar etwas Splatter zu sehen. Ich hätte mir allerdings deutlich mehr solcher Szenen gewünscht.
Fazit:
Die Filme der "Okami“ - Reihe haben mich besser unterhalten, aber wer Samurai Filme in diesem Stile mag der wird auch an "Lady Snowblood“ seine Freude haben.
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