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Vergessenen, Die (2004)

Eine Kritik von frenzy2 (Bewertung des Films: 4/10)
eingetragen am 24.04.2005, seitdem 300 Mal gelesen


Also ich habe mir gestern diesen Film auf DVD zugelegt, und hoffe mit meinem (ersten) Review dazu beizutragen, daß auch andere Benutzer die ein-, oder andere Kaufentscheidung anhand meiner Kritik treffen können.

Zum Film:
Eine junge Mutter (Julianne Morre) bekommt eines Tages von ihrem Umfeld (Familie, Freunde, und nicht zuletzt von ihrem Psychiater) weißgemacht, daß ihr vor 14 Monaten, bei einem Fluzeugabsturz, verstorbener Sohn bisher nie existiert hat.
Die Erinnerung an ihren 8 Jahre alten Sohn (auf der DVD steht 8 Jahre, aber im Film hieß es er wäre 9), seien alles bloß Einbildung gewesen, und die Frau sei psychisch krank und habe Wahnvorstellungen.
Ihr ganzes (bisheriges) Leben sei nie wirklich so verlaufen wie sie glaubt. Photos, Videos, und sonstige Erinnerungen an ihren Sohn sind plötzlich verschwunden, und nichts ist mehr so wie es mal war.

Im Verlauf der Geschichte begegnet sie allerdings Leuten, die ihr glauben; und in Ash findet sie sogar einen Verbündeten, der ebenfalls sein Kind bei diesem mysteriösen Flugzeugabsturz verloren hat. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach ihren verschwundenen Kindern.

Nun, das klingt erstmal nach einer recht spannenden Mysterie-Story, und in der Tat präsentiert sich der Film zu Anfang erstmal in recht kühlen, teilweise "hektischen" Bildern, die mit sehr warmen Rückblenden die Geschichte um den Sohn dieser Frau erzählen.

Um es vorweg zu nehmen:
der Fild ist nicht wirklich schlecht, aber so richtig super wie Beispielsweise: "The Butterfly Effect" ist der nun auch wieder nicht.

Es ist ein kleiner, teils recht "ruhiger" Film, mit einer fast unglaublichen Geschichte und einer durchaus stimmungsvollen atmosphäre, und teilweise auch recht spannenden Verfolgungsjagden.

Angesiedelt irgendwo zwischen "The Gathering", "Die Prophezeiung", "Akte X" und nicht zuletzt: "Dark City" (wobei ganz so düster wie letztgenannter Film ist "The Forgotten" nicht).

Wer aber eine überzeugende Auflösung, oder gar eine Erklärung für die Vorfälle am Ende des Films erwartet, wird herbe enttäuscht !
Es gibt nämlich keine.

Der Film kann durchaus ~90 Minuten lang unterhalten, aber danach ist es wie mit dem Popkorn:
Ist es alle, ist der Spaß vorbei; und man hätte eigentlich gerne noch mehr...

Fazit:
Den Film kann man sich sehr gut an einem verregnetem, grauem und trüben Nachmittag ansehen, denn in genau dieser Stimmung bewegt sich das Geschehen.
Wer nun die Entscheidung treffen möchte sich die DVD zuzulegen, sollte sich den Film lieber vorher einmal ausleihen, denn ein unbedingtes "muß" zum Kaufen ist dieser Film sicher nicht.
-Es ist halt' ~90 Minuten "Zeitvertreib", aber mehr auch nicht.


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