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Mathilde - Eine große Liebe (2004)
Eine Kritik von Dying Dragon (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 09.02.2005, seitdem 716 Mal gelesen
Ich habe selten einen Film gesehen, bei dem Liebe und Leid so nahe beieinander liegen. In den ersten 10 Minuten hatte ich das Gefühl, die Fortsetzung von "Stalingrad" zu sehen. Das Kriegsszenario ist in diesem Film beklemmend realistisch und schonungslos dargestellt, wobei ich mich manchmal gefragt habe, ob Mathilde nicht vielleicht doch eine 16er-Freigabe verdient hätte, denn für Zartbesaitete sind die Kriegsszenen oft doch eine Spur zu hart.
Aber sei`s drum: Herausgekommen ist ein ungewöhnlicher Liebesfilm mit vielen großen Bildern und Szenen (z. B. Zeppelinexplosion, Leuchtturmszene(n), Schlussszene). Nur die Liebesgeschichte wird meiner Meinung ein bisschen zu sehr vernachlässigt, deshalb konnte ich nicht so recht mit den beiden Hauptdarstellern mitfühlen. Außerdem sollte man zwischendurch nicht auf die Toilette gehen, um ja den Handlungsfaden nicht zu verlieren, denn ab und zu wird`s ganz schön verworren, zum Glück hatte ich drei Frauen im Kino dabei, (meine 2 Schwestern und meine Mutter:-)) die mich über manche Szenen aufklärten.
Ameliefans werden ob des teilweise groben Stils wohl anfangs geschockt sein, aber unter der weichen Schale steckt auch hier natürlich ein weicher Kern, schließlich ist es ja doch im Großen und Ganzen eine Liebesgeschichte. Mir hat`s jedenfalls gefallen!
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