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Hölle der lebenden Toten, Die (1980)
Eine Kritik von Splatterfreak! (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 31.08.2005, seitdem 485 Mal gelesen
In einer Fabrik bricht ein Virus aus. Die Mitarbeiter werden zu Zombies und auch alle, die von ihnen gebissen werden (die übliche Zombienummer mal wieder). Ein kleiner Spezialtrupp wird ins verseuchte Gebiet entsandt, der alles richten soll. Nach schweren Verlusten unter den Lebenden, entschließt man sich, einen finalen Angriff auf die Fabrik zu wagen, in der das ganze Grauen begann.....
Hier wurde viel von George A.Romero´s ,,Zombie" kopiert. Ziemlich am Anfang haben Terroristen, die aber nur Nebensache sind, ein Haus in Beschlag genommen. Einige Zombies befinden sich auch in dem Haus, das dann sofort von einer Spezialeinheit gestürmt wird. Das kennen wir ja schon aus ,,Zombie", nur dass da keine Terroristen am Werk waren. Das hat man hier wahrscheinlich nur deshalb eingefügt, dass es nicht 1 zu 1 von ,,Zombie" übernommen wurde. Aber auch die Musik aus ,,Zombie", die jeder Fan kennen sollte, wird in ,,Die Hölle der lebenden Toten" gespielt. Alles verläuft soweit nach dem üblichen Schema. Der Film bringt uns auch in den Urwald, wo man wohl den Zombiefilm noch mit den damals gedrehten Kannibalenfilmen mixen wollte (wie z.B. ,,Cannibal Ferox", ,,Cannibal Holocaust" und ,,Lebendig gefressen"). Hier werden auch ständig irgendwelche Tiere gefilmt, die gar nichts mit dem Film zu tun haben. Das ist auch typisch für die Kannibalenfilme, also wurde schon wieder kräftig geklaut. Das alles passt aber auch schön zusammen und macht einen guten 80er-Jahre Eindruck. Verboten ist er hierzulande ja auch; hmm ja das ein oder andere an Gewalt sieht man hier natürlich auch. Zombiefilme wurden und werden eben gerne verboten. Es wird mal ein Zombiekind erschossen und man sieht in Nahaufnahme (und in was für einer!) wie einer Frau die Zunge herausgerissen wird und anschließend beide Augen von innen herausgedrückt werden. Ob man gleich mit einer Beschlagnahme reagieren muss, sei mal dahingestellt. Splatter ist jedenfalls vorhanden und der Zombiefan wird hier nichts vermissen. Es gibt die typischen Kopfschüsse (nachdem die Protagonisten natürlich zuerst den Körper zersiebt haben, wie das eben immer so ist), die Zombie laufen wie üblich schön langsam laufen und gemischt mit dem Urwald, kommt ein relativ innovatives Spektakel dabei heraus, das auch mit einigen eigenen Ideen auftrumpft.
Fazit: Geschickt zusammengeklauter Zombiefilm, der in anderen Werken in fast nichts nachsteht.
7/10 Punkte
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