Eine Kritik von Ebert (Bewertung des Films: 9/10) eingetragen am 11.07.2005, seitdem 625 Mal gelesen
SpongeBob - The Movie (9/10)
SpongeBob als abendfüllender Film, da ist die Frage, ob der Film die Gags, die er in der Serie macht, auch auf Niveau halten kann. Und: er kann.
Selten habe ich so gelacht, und vor allem in der OF macht der Film einen Heidenspaß. Dass liegt vor allem an den völlig abgedrehten Gags, aber auch die Liebe zu den Charakteren.
Vor allem Patrick steuert das seine zu einem großen Spaß bei. Da ist vor allem sein Flug gegen ein großes Wahlplakat, das prompt zusammenkracht. Dann ist die Szene, in der Neptuns Tochter seinen Namen weiss, und er sich prompt verknallt. Am Besten aber, als sich beide in einer Bar mit Eiscreme die Kante geben: da kommt man aus dem Lachen nicht heraus.
Außerdem ist der Film voller Gags: so die Szene in der Rockerbar, die Gesangseinlage und natürlich David Hasselhof als Retter in der Not.
Hervorragend theatralisch ist auch die Szene, als beide vom bösen Taucher gefangen genommen werden, und auszutrocknen drohen. SpongeBob hält eine Abschiedsrede, die zu Tränen rührt, und beiden letztendlich doch noch das Leben rettet.
Der Film lebt eindeutig vonteils flachen, aber nie voyeuristischen Witzen. So flach wie manche Gags auch sind, so liebvoll zeichnet der Film seine beiden Figuren, besonders Patrick, die mit ihrem Krabbenburgermobil auf große Fahrt gehen, um ihren Chef zu retten und die Krone Neptuns wieder zu finden.
Ein großer Spaß für alle, und ein Film, der nicht langweilig wird.
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