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SpongeBob Schwammkopf Film, Der (2004)

Eine Kritik von will-lee (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 03.08.2008, seitdem 625 Mal gelesen


Story:

Mr. Krabs hatte eine zweite Krose Krabbe errichtet und Spongebob wünscht sich nichts sehnlicher, als dort Manager zu werden. leider erhält Thaddäus den Job, da Spongebob zu kindisch ist. Dieser ist daraufhin am Boden zerstört. Gleichzeitig klaut Plankton die krone von neptung und schiebt das Mr. Krabs in die schuhe um an die Formel für die Krabbenburger zu kommen. Neptun will Mr. Krabs daraufhin rösten, wenn es Spongebob und patrick nicht gelingt die Krone zurück zu bringen. Also machen die beiden sich auf eine gefährliche Reise....

Kritik:

Der Spongebob-Film bietet all das, was schon die Serie so erfolgreich gemacht hat: Liebenswerte Charaktere, viele Gags und skurille Einfälle. Dabei ist der Film nicht nur etwas für Kinder, sondern auch ältere Semester kommen durch manche Gags auf ihre kosten.
Zunächst einmal zu den Charakteren: Es gibt viele neue Gesichter, aber natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit den Charakteren, die man aus der Serie liebgewonnen hat. Die Hauptanteile des Filmes verfolgt man natürlich die Geschichte von Spongebob und Patrick. Diese wird auch sehr schön erzählt und ist liebevoll ausgearbeitet. Andere wiederum, wie z.B. Sandy sieht man nur kurz in sehr wenigen Szenen, aber darin sehe ich keinen Kritikpunkt, da die Geschichte auch ohne diese vollkommen funktioniert. Wer die Serie vorher noch nicht gesehen hat, dem fällt es sowieso nicht auf. Auf jeden Fall bleibt festzuhalten, dass Hillenburg mit den Bewohnern von Bikini Bottom wohl ein paar der liebenswertesten und einzigartigsten Charaktere der Zeichentrickgeschichte kreiert hat.
Die Geschichte selbst ist Kindgerecht gehalten: Spongebob zieht aus um Bikini Bottom zu retten, am Ende der Geschichte gibt es dann zur Moral, dass man ist wer man ist und nicht versuchen sollte dass zu ändern. Typische Aussage also für einen kindgerechten Zeichentrickfilm.
Im Gegenzug entschädigen aber sehr viele Gags auch den erwachsenen Zuschauer für die etwas banale Story: Beispielsweise schaut sich Plankton einer seiner Pläne wie das Playmate des Monats mit ausklappen an, was wohl Kinder nicht verstehen werden. Auch die Anspielung auf den Glamrock oder das Intro in dem diverse Actionfilme persifliert werden, sind wohl eher Gags für die älteren Zuschauer.
Die Zeichnungen sind ebenfalls über jeden Zweifel erhaben und es gibt teilweise auch Realszenen vermischt mit Zeichnungen.  Den Film kann man eigentlich uneingeschränkt jedem empfehlen, der auch nur im geringsten etwas mit Zeichentrickfilmen anfangen kann.
Als besonderes Highlight gibt es dann auch noch einen Gastauftritt von Mr. Baywarch himself: David Hasselhoff.

Fazit:

Rundum gelungener Zeichentrickfilm mit liebenswerten Charakteren und hoher Gagdichte, der nicht nur für Kinder sehenswert ist.

10/10


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