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Grudge - Der Fluch, The (2004)

Eine Kritik von Dr Slag PhD
eingetragen am 25.09.2005, seitdem 201 Mal gelesen


How The Grudge Stole Christmas ...
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... oder: Warum ich mich bei diesen Geistergeschichten immer so fürchte und dann auch noch so blöd bin, mir die Teile alleine im abgedunkelten Zimmer anzuschauen. Mittlerweile sollten die japanischen Ghost Stories ja hinlänglich bekannt sein, und deren Remakes folgen ja genau dem gleichen Prinzip. Bei THE GRUDGE habe ich mich ja in relativer Sicherheit gewähnt - Buffy hat die Hauptrolle, es ist ein Remake, und es kriecht mal wieder eins von diesen langhaarigen Zombie-Mädchen umher, das nach einer kurzen Dusche wohl nur noch halb so gruselig wäre. Schahaha! Gänsehaut gab's mal wieder, vor allem in der Szene, wo dieser glubschäugige Junge hinter dem Bett hervorkommt, und bei der Videoaufzeichnung, die sich der stirnrunzelnde Inspektor anschaut. Uaaah! Und jedesmal, wenn ich mir dachte, daß das alles gar nicht so schlimm ist, weil irgendein Grusel-Effekt nicht so richtig gezündet hat, hat der nächste dann für zwei gewirkt. Der dritte Akt war dann nicht mehr ganz so tragisch, weil der Film sich viel zu lange mit erklärenden Rückblenden aufhält, die Zombie-Geister zu lange zeigt, und die Logiklöcher, die mich die ganze Zeit lang nicht so gestört haben (ich war ja damit beschäftigt, mich zu fürchten), dann doch irgendwie groß genug wurden, das ganze Gespensterhaus darin zu versenken.

Ist's ein guter Film? Weiß ich nicht so genau. Dr. Helli Stantz fand ihn ja gar nicht so toll, aber das liegt wohl mal wieder daran, daß er ihn sich mit Stefan in einer Schlonz-Download-Qualität angesehen hat und die beiden sich dann immer anöden. Roger Ebert hat ihn gehaßt, und seiner Argumentation muß man eigentlich zustimmen. Was aber tun, wenn so ein Film dann jenseits aller Logik und rationeller kritischer Auseinandersetzung weitesgehend funktioniert und genau das macht, was er beabsichtigt: Angst einjagen? Schade übrigens, daß die gute Cast irgendwie nichts zu tun hatte. Bill Pullman war drin, und er stürzt sich noch vor dem Vorspann vom Balkon. William Mapother (Ethan in LOST) hinterläßt wenig Eindruck, ebenso wie Clea DuVall. Und die nicht chronologische Erzählweise ist gut gemeint, fügt aber der Geschichte nichts hinzu, was notwendig gewesen wäre.

Schön, dann mal her mit THE RING 2 ...


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