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Vermächtnis der Tempelritter, Das (2004)

Eine Kritik von Flipper (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 09.12.2004, seitdem 401 Mal gelesen


Das Vermächtnis der Tempelritter ist der diesjährige Blockbuster aus dem Hause Bruckheimer. Nachdem Bruckheimer im letzten Jahr mit Fluch der Karibik riesigen Erfolg hatte versucht er diesen Erfolg nun zu wiederholen.

Der Film beginnt mit der Erzählung von einem riesigen Schatz, der so wertvoll ist das er nicht für einen Mann alleine bestimmt ist. Diese Geschichte wird dem jungen Benjamin Franklin Gates erzählt. Jahre später ist Ben nun selbst auf der Suche nach diesem geheimen Schatz. Ben findet in der Antarktis ein altes Schiff, wo sich der nächste Hinweis für den Schatz versteckt hält. Dieser Hinweis führt Ihn und seinen Kumpel zur Unabhängigkeitserklärung. Doch auch Bens alter Partner Ian Howe ist mit seinem Team auf der Jagd und geht dabei wesentlich rabiater vor.

Die Story des Filmes könnte von einem Indiana Jones Film kommen. Alle paar Minuten passiert etwas neues oder man findet den nächsten Hinweis auf den Schatz. Das hat den Vorteil das der Film trotz seiner Lauflänge von 125 Minuten recht rasch zu Ende ist, ohne das Längen auftreten. Der Vergleich mit Fluch der Karibik kommt wahrscheinlich daher weil auch dieser Film auf die gleichen Pluspunkte setzt. Eine einfache aber rasch inszenierte Story, sympathische Charaktere, Humor und eine Prise gewaltloser Action. Alle diese Punkte machen aus "Das Vermächtnis der Tempelritter" einen wirklich guten und spaßigen Film. Die Action in dem Film besteht allerdings mehr aus kleinen Verfolgungsjagden zu Fuß oder mit dem Auto. Schiessereien oder etwas in dieser Art sieht man eher selten. Dies ist jedoch kein Minuspunkt!

Der Film hat ein relativ großes Staraufgebot, so spielen neben Nicolas Cage noch Sean Bean, Jon Voight und Diana Kruger mit. Nicolas Cage spielt die Rolle des Schatzjägers einfach hervorragend. Man merkt ihm seine Freude an dieser Rolle richtig an. Sean Bean spielt den Standardbösewicht. Seine Darstellung ist recht solide und erinnerte mich hin und wieder an seine Rolle als Bond-Gegenspieler in Goldeneye. Jon Voight spielt den Vater von Nicolas Cage und hat den einen oder anderen sehr gelungenen Lacher auf seiner Seite. Dies trifft auch auf Justin Bartha zu der Cages Partner spielt. Diana Kruger spielt ihr Rolle recht solide und ist recht hübsch anzuschauen, allerdings ist ihre eigene Synchronisation grausam.

Der Film selbst wird keine Rekorde brechen oder in die Filmgeschichte eingehen, aber für einen Kinobesuch ist der Film ideal. An Fluch der Karibik kommt der Film allerdings nicht ran, dafür war "Fluch der Karibik" einfach zu originell und Johnny Depp einfach zu genial.

7 von 10 Punkten


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