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Vermächtnis der Tempelritter, Das (2004)

Eine Kritik von Duke Skywalker (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 13.01.2005, seitdem 240 Mal gelesen


Der vierte Indiana Jones lässt weiter auf sich warten, also springt Jerry Bruckheimer in die Bresche.
"National Treasure" heißt der Streifen und National bleibt auch die Schatzsuche, bis auf eine Reise in die Arktis zu Beginn des Films.
Das Objekt der Begierde ist "Das Vermächtnis der Tempelritter", eine Sammlung von Schätzen und Schriften von unschätzbarem (historischen) Wert.
Die Hinweise auf diesen Schatz sind überall verstreut: Auf Dollarscheinen, in Briefen von Benjamin Franklin und auf der Rückseite der Unabhängigkeitserklärung. Die wird aus diesem Grund auch mal ebenso gestohlen. Dabei geht es nicht immer logisch zu, weshalb man sein Gehirn auch bei diesem Bruckheimer Film höchstens auf Sparflamme laufen lassen sollte. Ansonsten würde man wohl angesichts lächerlicher Passwörter und so gut wie nicht vorhandenem Sicherheitspersonal Kopfschmerzen bekommen.
Aber was soll's, solange der Film unterhält? Und dies ist bei "National Treasure" der Fall.
Das liegt allerdings nicht an krachender Action, viel Humor, tollen Effekten oder nervenaufreibender Spannung, denn das alles hat der Film nicht. Nein, es ist einfach der Spaß am Abenteuer, der diesen Streifen zu einem Kurzweiligen Vergnügen macht. Die Handlung ist zwar nicht sonderlich raffiniert, aber doch ziemlich gut konstruiert. Auch die Darsteller tragen ihren Teil zum Filmvergnügen bei. Nicholas Cage gibt einen überzeugenden Schatzjäger ab, das obligatorische "Love-Interest" wird brauchbar von "unserem" Exportschlager Diane Kruger verkörpert.
In die Rolle des Bösewichts schlüpft Sean Bean, der damit ja schon reichlich Erfahrung hat und hier auf seine gewonnene Routine setzt. Weitere Starpower bekommt der Film durch Jon Voight, der nach "Tomb Raider" abermals den Vater des Schatzjägers mimen darf. Seine Rolle sorgt für den ein oder anderen Grinser, hat aber sonst nicht so viel zu tun.
Etwas verschenkt wurde leider auch Harvey Keitel als FBI Inspektor.

Fazit: "Das Vermächtnis der Tempelritter" hat mich wirklich überrascht. Ich habe ihn mir mit Null Erwartungen angesehen und wurde über die volle Laufzeit gut unterhalten. An das große Vorbild Indiana Jones kommt der Film natürlich nicht heran. Dafür fehlt es dem Film z.b. an Charme und Atmosphäre.
Aber dennoch ein wirklich nettes Filmchen. (7/10)


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