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Vermächtnis der Tempelritter, Das (2004)

Eine Kritik von machine (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 18.10.2005, seitdem 271 Mal gelesen


Bruckheimer und Cage, diese Konstellation ist nichts neues und wer Filme wie "Con Air", "The Rock" oder "Gone in 60 Seconds" gesehen hat, weiss dass dieses Gespann für Action und gute Unterhaltung steht. "National Treasure" ist da keine Ausnahme. Das Staraufgebot kann sich wirklich sehen lassen und mit Jon Turteltaub (Cool Runnings) hat man sich einen Regiesseur geangelt, der sich auch mit der Komik bestens auskennt, denn Humor darf bei einer solchen Story nicht fehlen.

Langeweile kommt bei dem Film nie auf, von Beginn weg ist das Tempo ziemlich hoch aber so, dass man mithalten kann. Nicolas Cage spielt seinen Part, wie gewohnt, überzeugend und seine Rolle wird einem schnell sympathisch. Vielleicht liegts einfach an Cage oder weil man den ebenso kindgebliebenen Indiana Jones noch irgendwo im Hinterkopf hat, womöglich aber an beidem. Trotzdem muss aber erwähnt sein, dass Diane Kruger dem guten Cage einiges an Aufmerksamkeit stielt und die Blicke auf sich zieht, sobald sie auf der Leinwand erscheint. Ihre darstellerische Leistung hat sich gegenüber ihres Auftritts in Troja deutlich verbessert und sie scheint sich in dieser Rolle auch wohler zu fühlen. Zudem macht sie in Jeans genauso eine tolle Figur und wer sich den Film im Originalton anschaut, darf über ein deutsches "verdammt" grinsen. Zu den anderen Stars muss ich wohl keine grossen Worte mehr verlieren: Profis, die in jeder Rolle glänzen können. Nervend waren für mich, die zum Teil dämlichen Kommentare des Assistenten von Ben Gates oder besser gesagt, seines jüngeren Partners. Mir kamen dessen Sprüche irgendwie als "running gag" für die breite Kinomasse vor, über die man sich aber spätestens beim häuslichen Filmgenuss nerven wird. Leider sind die einzelnen Hinweise und Schlüssel während der Schatzssuche etwas zu sehr konstruiert, so dass alles genau passt und man sich denkt: Mann, haben die ein Glück. Jedoch würde der Film sonst wohl einiges an Tempo verlieren. Schön waren auch die einzelnen Schauplätze und besonders gut gefallen haben mir die Szenen, worin man sieht auf welchem technischen Level die heutigen Archive doch sind. Und ganz nebenbei lernt man auch was über die amerikanische Geschichte.

Fazit:
Tolle Schauspieler, schnelles Tempo und eine gute Story. Doch spielt die Logik nicht immer ganz mit. Egal, ein gelungenes Popkorn-Filmchen, das auch eingefleischten Indy-Fans Spass machen dürfte...


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