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Vermächtnis der Tempelritter, Das (2004)

Eine Kritik von James T. Kirk (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 04.08.2008, seitdem 227 Mal gelesen


Popcorn-Kino vom Feinsten

Welcher kleine Junge war nicht schon einmal davon besessen, einen Schatz zu finden. Der kleine Benjamin Franklin Gates gehört ebenfalls zu diesen Jungen. Er lauscht mit Staunen und Begeisterung der Erzählung seines Großvaters, der ihm vom sagenhaften Schatz der Tempelritter erzählt, der zuletzt von den Freimaurern nach Amerika gebracht wurde. Diese (u. a. George Washington) haben ihn dann zum Schutz versteckt und es ist Aufgabe der Familie Gates, diesen Schatz zu finden.

Als Erwachsener ist Benjamin (jetzt von Nicolas Cage gespielt) immer noch hinter dem Schatz her. Er kommt dem Schatz einen Schritt näher und muss feststellen, dass ein weiterer Hinweis auf der Unabhängigkeitserklärung angebracht wurde. Ungläubig will Benjamin aufgeben, da er die Unabhängigkeitserklärung als eine Art Heiligtum ansieht und nicht anrühren will. Sein Gegenspieler Ian Howe (Sean Bean - brilliant wie immer) will sich damit aber nicht zufrieden geben und kündigt an, die Unabhängigkeitserklärung stehlen zu wollen. Gates versucht dies zu verhindern, indem er sie selbst stielt.

Dies ist der Auftakt für ein Furioses Katz–und-Maus-Spiel, das die Protagonisten durch die amerikanische Geschichte und die US-Ostküste führt. Viele berühmte Bauwerke und Museen werden besucht und - wirklich angenehm - es gibt mal keine Metzeleien. Die Gegenspieler achten sich und es muss am Ende keiner der 'Bösen' sein Leben lassen. Das macht den Film zu einem richtigen Familien-Movie, auch wenn die Action definitiv nicht zu kurz kommt.
 
Nicholas Cage, Sean Bean und auch Harvey Keitel als FBI-Agent sind hervorragend besetzt. Die Übrigen Schauspieler fallen kaum ab und tun ihr Bestes, den Film zu einem wirklich guten Abenteuer-Film zu machen. Was hätte ich gegeben, als kleiner Junge auch mit so einem Geheimnis konfrontiert zu werden.

Die Entdeckung des Films ist aber Justin Bartha, der als Riley Poole gleichzeitig bester Freund von Benjamin Franklin Gates und Elektronik-Freak ist. Er liefert die komische Gegenseite zu Nicholas Cage, der wirklich sein ganzes Können aufbieten muss, um nicht von ihm an die Wand gespielt zu werden.

Der Film bietet hervorragende Unterhaltung ohne zu langweilen. Deshalb 9/10.


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