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Ocean's Twelve (2004)

Eine Kritik von edraymond (Bewertung des Films: 7/10)
eingetragen am 18.12.2004, seitdem 468 Mal gelesen


Warner Bros. und Regisseur Steven Sonderbergh schicken Danny Ocean und seine Bande nach dem Welterfolg des ersten Teils erneut auf Raubzug. Trotz eines noch größeren Staraufgebots kommt das Sequel nicht an den Charme des ersten Teils heran.

Wie der Titel sagt ist Danny´s Bande nun um ein Mitglied gewachsen. Der Casinobesitzer Bennedict droht der Crew nun mit dem Tod, wenn sie ihm nicht binnen 14 Tagen die geklaute Summe samt Zinsen zurückzahlen. Das Problem: das meiste Geld haben die Elf schon ausgegeben. Also planen sie einen neuen Coup ...
Die Story lehnt sich unübersehbar an Teil eins an. Beginnt das Ganze noch sehr vielversprechend, verliert sich der Film in der Mitte in eine undurchsichtige Klischeeparade, bei der man schwer den Durchblick behält. Unklare Situationen werden durch Rückblenden noch unklarer. Zum Ende hin wird es zwar besser, trotzdem ist es nicht leicht, jede Kleinigkeit mitzubekommen.

Der Film spielt an schönen Locations in Europa. Die traumhafte Optik bringt die Lockerheit des Films gut rüber. Schauplätze sind Rom, Paris, Amsterdam sowie Los Angeles.

Viele Ideen wurden aus dem ersten Teil übernommen, z.B. wurde der Chinese diesmal in eine Sporttasche verpackt. In der Mitte ist der Film wirklich lahm und langweilig, doch das Ende entschädigt dann zum großen Teil für die schwache Story. Die Gags zünden besser und es gibt einige wirklich witzige Szenen, z.B. im Museum als Julia Roberts versucht, Julia Roberts zu spielen (klingt blöd ist aber so).

Die Besetzung ist wirklich die creme-de-la-creme Hollywoods. George Clooney, Matt Damon, Brad Pitt, Andy Garcia, Julia Roberts, Catherina Zeta-Jones und ein Kurzauftritt von Bruce Willis sorgen für einen Heidenspaß. Die Stimmung und die Chemie zwischen den Darstellern ist grandios, selten haben so viele Stars zusammen so toll gespielt. Erstaunlich ist, dass der Film mit dem gleichen Budget (85 Mio. Dollar) wie Teil eins gedreht wurde und somit alle Darsteller auf ihre sonst hohen Gagen verzichteten.

Fazit:
Witzige, manchmal etwas lahme Krimikomödie mit einer Top-Besetzung, die für einen Heidenspaß sorgen. Auch wenn die Story schwach und unübersichtlich bleibt, so sorgen die Darsteller und das Finale für einen gelungenen Film, der jedoch den Charme und die Klasse des Originals nicht erreicht.


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