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Godzilla: Final Wars (2004)
Eine Kritik von AnalogAlex (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 05.03.2010, seitdem 263 Mal gelesen
Dieses vermeintliche Magnus Opus der Godzilla Filme entpuppt sich, zumindest zum Teil, leider als Mogelpackung. Die absurde Story wäre zu verschmerzen, gehört ja auch irgendwie dazu, aber entgegen des Titels kommen die Kämpfe der Monster in "Final Wars" entschieden zu kurz. Was den Schwerpunkt des Filmes ausmacht, sind aus unzähligen Sci-Fi Filmzitaten zusammengeschusterte Szenen, die sich leider überall bedienen, aber bei den vorherigen G-Filmen selbst nur selten. Das wäre zu verschmerzen, wenn diese Szenen gelungen wären. Das sind sie aber zum größten Teil leider nicht. Da hier Hollywood- Actionklischees bis zum Erbrechen herangezogen werden, versprüht der Film hier mehr Ami- als Japan Flair und erinnert an beliebigen nervigen US-Scifi-Action-Blockbuster-Murks, den wir ja in den letzten Jahren zu genügend vorgesetzt bekamen. Auffällig ist die schwankende Qualität der Effekte, die von beeindruckend bis unterirdisch das gesamte Spektrum abdecken.
Die Monsterkämpfe machen dann glücklicherweise einiges wieder wett. Auch wenn der Endkampf erschreckend unspektakulär ausfällt: Das Wiedersehen mit fast allen Godzilla- Gegnern und Verbündeten bereitet einem wahren Fan auf jeden Fall eine Menge Vergnügen, somal die Monstren hier auch optisch gelungen in Szene gesetzt sind. Grandios ist die Einbindung des Emmerich Godzillas. Kurz gesagt: Fans können sich an den Monsterfights ergötzen, Nicht-Fans werden diesem Film aber wahrscheinlich aufgrund der z.T. mißlungenen übrigen Inszenierung wenig abgewinnen können. Das absolute Godzilla Highlight ist der Streifen also definitiv nicht! Trotzdem gewinnt er auf ganzer Linie gegen den Pseudo-Godzilla Murks von Emmerich.
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