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Alone in the Dark (2005)

Eine Kritik von Freddy1979 (Bewertung des Films: 1/10)
eingetragen am 08.05.2005, seitdem 289 Mal gelesen


Wie kann man einen Film versauen von der ersten bis zur letzten Szene? Genau, man lässt DR. UWE BOLL die Regie übernehmen. Bisher sind sich alle Kritiker einig: dieser Mann trägt die Hauptschuld an dem Fiasko und dürfte normaler Weise nie wieder einen Film angreifen.
Ich muss sagen, ich hab "nur" Alone in the dark 4" gespielt und war eigentlich positiv eingestellt auf die Verfilmung, da mir der Name DR. UWE BOLL nichts sagte. Ausserdem lieferte einer meiner Lieblingsbands (Nightwish) den Titeltrack - so weit, so gut.

Der Cast ist zwar nicht unbedingt der schlechteste, allerdings taten sich bei mir hier schon die ersten Zweifel auf. Christian Slater ist sicher kein schlechter Schauspieler - aber einen richtig guten Film hab ich mit ihm noch nie gesehen, abgesehen von seiner Nebenrolle in "Robin Hood - König der Diebe". Das gleiche gilt für Tara Reid, welche aber echt hübsch anzusehen ist. Aber allein deswegen würd ich mir diesen Film auch nicht ansehen (nicht so wie einige des anderen Geschlechts, die sich jeden Vin Diesel Film NUR (!!) wegen Vin Diesel anschauen und NICHT wegen dem Film - der kann noch so scheisse sein, das ist ja alles egal.) Und da hätten wir noch Stephen Dorff. Auch für ihn gilt das Selbe, die Auswahl seiner Rollen waren stets unter aller Sau, wenn man mal Blade weglässt. Ich erinnere mich nur ungern an "FearDotCom" oder "Das Haus am Fluss" zurück, denn beide Filme gehören in die Kategorie "Oh mein Gott".
Also da hätten wir Boll, Slater, Reid und Dorff - nicht unbedingt ein Garant für einen Blockbuster.
Schon in den ersten 2,5 Stunden (*g*) des Films wird man leicht aggressiv, da die Vorgeschichte immer noch nicht vorbei ist und immer noch Texttafeln zum mitlesen eingeblendet werden. Wenn man das mal hinter sich hat, beginnt der eigentliche Film also. Von der Vorgeschichte hat man sich eh kaum was gemerkt, da man nurmehr verärgert draufgestarrt hat und gehofft hat, das das hoffentlich bald vorbei ist. Folgedessen kennt man sich im Film dann auch nicht aus, da einfach nix zusammen passt.
Schon die erste Actionszene mit Slater ließ jeden noch so billigen B-Film ala "Simon Sez" wie ein Meisterwerk aussehen. Ich kann mich kaum daran erinnern, etwas derartig vergleichbar lächerliches gesehen zu haben.
Die nächsten 45 Min. dominiert dann die Langeweile par Excellence und kaum ein Dialog macht irgendeine Art von Sinn oder erweckt nicht ein gähnendes Gefühl. Die Spannung zwischen Slater und Reid´s Charakteren befindet sich auf dem Gefrierpunkt und schon langsam beginnt man über alles, was man sieht, abzulachen.
Mehr kann ich eigentlich gar nicht mehr dazu sagen, der Film ist einfach grottenschlecht und niemanden zu empfehlen.
1 / 10


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