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Elektra (2005)
Eine Kritik von png (Bewertung des Films: 3/10) eingetragen am 30.05.2005, seitdem 309 Mal gelesen
Ein wirklich atemberaubender, vor allem ob seiner schaugestellten Special Effects begeisternder Trailer kündigte von der Wiederauferstehung der ELEKTRA – dem Dolche wirbelnden Rachenengel aus der äußerst unbefriedigenden „Dare Devil“-Adaption. Nachdem sie Ben Affleck in den Armen weggestorben ist, reinkarniert sie nun in ihrer eigenen Franchise. Und zunächst schien dies der Figur – von ihrer anorexischen Erscheinung mal abgesehen – ganz extrem gut getan zu haben. Aber Trailer sind natürlich immer Blendwerk. Dennoch, so dreist wie hier in tightem Rhythmus die einzigen Höhepunkte des Films auf eine sagenhafte Minute gebracht wurden, darf man das schon niederträchtig und unlauter nennen. Mit Sicherheit sind die phantasievollen Effekte und die grandiosen Gegner, die die japanische Organisation The Hand auf Elektra hetzt, immer noch unbedingt sehenswert – aber was für unglaublichen, gefühlsduseligen, dummquatschigen Schmarren man zwischen diesen raren Momenten über sich ergehen lassen muss, darf man wohl als eine der unzumutbarsten Frechheiten in der Geschichte von Comicverfilmungen bezeichnen. Diese Adaption ist eine echte Schande!
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