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Letzte Haus links, Das (1972)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 8 / 10)
eingetragen am 19.07.2005, seitdem 446 Mal gelesen



Es gibt keine höhere FSK-Einstufung als die "18" - die Ursache dafür ist die Tatsache, dass man mit 18 Jahren die Volljährigkeit erreicht und dann, so wird es zumindest gesetzlich vereinheitlicht, selber entscheiden kann, welchen Film man sich anschaut und welchen nicht.
Nun gibt es Filme wie BAD BOYS, THE ROCK oder CON AIR, deren 18er-Freigabe offen gesagt übertrieben ist - bei dem "Härtelevel" fängt sozusagen die "18er-Härte" an.
So verwundert es auch nicht, dass die besagten Actioner oft auch von Minderjährigen, sogar schon von 13jährigen Kindern gesehen werden.
Der nächste Schritt nach der einfachen 18er-Freigabe wäre die Indizierung und dann, wenn ein Film gar zu sehr die Gewalt (oder sonstiges brisantes Element) verherrlicht, die Beschlagnahmung.
Genau dieses Privileg wurde LAST HOUSE ON THE LEFT (Deutscher Titel: MONDO BRUTALE) zuteil.
Leute, seid gewarnt! Dieser frühe Craven-Schocker definiert die pure Hölle, den puren Wahnsinn, durch den Menschen gehen können. Selten wurde in einem Film derart explizit das Leben und die Würde des Menschen mit Füßen getreten.
Ungeschminkt und ohne ethische Bedenken legte Craven hier los und schickte zwei jungen Mädels brutale Verbrecher auf den Hals, die sie kidnappten, demütigten, misshandelten, vergewaltigten und schließlich töteten.
Wer sich einmal das (reichhaltige) Bonusmaterial auf beispielsweise der Doppel-DVD von XT anschaut, der erfährt, dass David Hess, der Ober-Baddy im Film, beim Dreh der damals erst 18jährigen Sandra Cassel soviel Angst einjagte, dass sie die harte Vergewaltigungsszene nur unter Schock durchstand - sein Kommentar dazu: "Ich hätte sie in diesem Moment einfach f..... können". Und genau diese Intensität und Härte kommt in L.H.O.T.L rüber!
Schon unglaublich, dass etwas so pures und böses in den frühen 70ern entstand und auch noch in vielen Ländern den Weg auf die Leinwand fand!
All diese markant-bedenklichen Punkte täuschen jedoch nicht darüber hinweg, dass dieser Reißer ein Stück Horrorfilmgeschichte ist. Stilistisch packend und realitätsnah eingefangen und mit einem Unbehagen einflößenden Soundtrack versehen, lässt dieser Thriller pures Horrorfeeling aufkommen.
Und hier ist im Vergleich zu THE ROCK und Co. zu sagen, dass dieser Film wirklich nicht von Kindern oder Jugendlichen gesehen werden sollte. Man kann diesen Schocker auch nicht auf eine FSK festnageln, sondern er ist lediglich starken, charakteristisch gefestigen Gemütern zuzumuten.


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