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Letzte Haus links, Das (1972)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 06.01.2007, seitdem 551 Mal gelesen



Die 17 Jährige Mari will an ihrem Geburtstag mit ihrer Freundin zu einem Konzert der Band „Bloodlust“ fahren. Unterwegs kommen sie auf die Idee sich etwas Gras zu beschaffen, und erkunden sich bei einem zwielichtigen jungen Mann auf der Straße. Der gibt vor bei sich zu Hause noch ein bisschen was rumliegen zu haben, und so folgen ihm die beiden bis in die Wohnung. Das hätten sie allerdings besser bleiben lassen sollen, denn dort tummeln sich zwei gefährliche Vergewaltiger, und eine offenbar leicht Durchgeknallte Freundin der beiden. Die Bande verschleppt die Mädels in ein abgelegenes Waldstück, recht Nah am Wohnhaus der Eltern von Mari. Dort vergehen sie sich an den beiden. In einem Moment der Unaufmerksamkeit können sie zwar entkommen, der Fluchtversuch bleibt aber Erfolglos, und schließlich werden beide getötet. Mit dem Vorwand einer Autopanne, machen es sich die Perversen Ausbrecher bei Maris Eltern gemütlich, die sich natürlich schon Sorgen machen und vergeblich auf ein Lebenszeichen ihrer Tochter warten. Der Sheriff glaubt zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht an ein Gewaltverbrechen, und versucht die Eltern erstmal zu beruhigen.
Maris Mutter hat allerdings kein gutes Gefühl, und findet Hinweise dass die Gäste etwas mit dem verschwinden zu tun haben. Später besteht kein Zweifel mehr, es sind die Mörder ihrer Tochter. Den Schock noch nicht verdaut schwören sie blutige Rache.

Man stellt sich schon die Frage, ob Eltern innerhalb von Stunden, aus Hass durch den Verlust ihrer Liebsten zu blutrünstigen „Monstern“ werden können. Zimperlich gehen sie jedenfalls nicht mit den Mördern um, auch wenn die es natürlich nicht anders verdient haben. Da wird schon mal die gute alte Kettensäge aus dem Keller geholt, und einem der Gangster sein bestes Stück abgebissen. Mancher Zuschauer, hätte diese Sadisten sogar sicherlich gerne noch etwas mehr leiden gesehen. Aber alle bekommen schließlich ihr Fett weg.

„Last House on the Left“ hat einige sehr spannende Momente, z.B. als es die Mädels scheinbar schaffen zu flüchten, und man schon ein bisschen mit den beiden mitfiebert, auch wenn man sich denken kann das die Sache in die Hose geht. Schockieren kann der Film heutzutage allerdings kaum noch, dafür sind die Effekte zu lasch, und die Handlung doch ziemlich vorhersehbar. Schauspielerische Höchstleistungen braucht man ebenfalls nicht zu erwarten, auch wenn die Darsteller allesamt durchaus überzeugen können. Insgesamt ein recht spannendes Filmchen, mit einigen kleineren Schwächen. Guter Durchschnitt.


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