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Letzte Haus links, Das (1972)

Eine Kritik von (Bewertung des Films: 7 / 10)
eingetragen am 31.10.2003, seitdem 781 Mal gelesen



Im Jahre 1972 brachte ein innovativer Regisseur sein Spielfilmdebüt raus welches schnell zum Kultobjekt wurde. Danach ging es steil bergauf mit seiner Karriere und er wurde zu einem DER Horror-Regisseure überhaupt: WES CRAVEN! Und der Film: "LAST HOUSE ON THE LEFT". Doch so kultig er Film auch gemacht wird. Mehr als ein "guter Film" ist das Debüt wirklich nicht.

In "Last House on the Left" konfrontiert uns Wes mit einem teilweise kaum Ertragbahren Szenario, vor allem in der ersten Hälfte des Films. Die Story ist simpel und nicht sonderlich originell, ist aber für harte Brutalitäten bestens geeignet. Und das nutzt Wes auch aus, um "die Bestie Mensch" in all ihrer Grausamkeit zu zeigen. Erst sind es 4 Gestalten, die mit aller Freude ihre bestialischen und perversen Züge ausspielen, danach 2 Menschen, die aus Rachegelüsten zu Monstern werden. Dabei wird (fast) ohne Tabu gezeigt, wie sie ihre Opfer demütigen, quälen und ermorden. Ob Wes damit (auf eine ziemlich perverse Art und Weise) unterhalten wollte, oder uns vor der Gewalt abschrecken will, wird allerdings, zumindest mir, nicht ganz ersichtlich, denn er unterbricht den Film auch immer wieder, um mit zwei depperten Polizisten für einige Lacher zu sorgen. Die teils recht flotte Musik, von "Krug"-Darsteller David Hess, lässt einem, zeitweise, auch etwas verdutzt auf das Geschehen blicken. Und vor allem die Werbung, die für den Film gemacht wurde, lässt deutlich erkennen, das Wes einen gar grausamen Film gemacht hat und ihn uns unbedingt zeigen will! Ob nun Unterhaltung oder Abschreckung, dass soll dann wahrscheinlich jeder selbst für sich entscheiden!

Einwas ist aber ohne Frage: Egal wie man es auch nimmt, Film bleibt durchgehend spannend und kann, vor allem zum Ende hin, auch eine recht gekonnte Atmosphäre bringen. Zudem sind die Darstellerleistungen auch recht überzeugend geworden. Vor allem "Krug"-Darsteller Hess bringt seine Rolle glaubhaft rüber!

In Sachen Musik gibt es eigentlich nur die teils flotte, teils ruhige Musik von Hess zu erwähnen. Auf nervenzerfetzenden Horror-Score hat man (sicher bewusst) verzichtet!

Fazit: Ein etwas fragwürdiges, aber äußerst spannendes und gekonntes Spielfilmdebüt, welches uns den Schrecken von Gewalt in realistischer und blutiger Art zeigt und dabei aber nie so richtig zeigt, ob es uns "unterhalten" oder abschrecken will. Guter Darsteller und eine (zum Ende hin) gute Atmosphäre gefallen aber, an dem Streifen, auf jeden Fall!

Nur für starke Nerven!

Wertung: 7/10


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