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Born to Fight (2004)

Eine Kritik von --- (Bewertung des Films: 6/10)
eingetragen am 25.11.2006, seitdem 228 Mal gelesen


Story:
Nachdem Special Agent Deaw (DAN CHUPONG) bei einem Großeinsatz den Drogenbaron General Yang festnehmen konnte und mitansehen musste, wie sein Freund und Vorgesetzter bei dem Einsatz getötet wurde, hat er sich aus dem aktiven Polizeidienst zurückgezogen. Er schließt sich einer Gruppe von Elitesportlern an, die zu einem großen Wohltätigkeitsfest in ein kleines Dorf an der Grenze von Burma reisen. Doch die ländliche Idylle trügt: Kurz nach ihrer Ankunft überfallen Terroristen das Dorf und drohen, alle Einwohner zu töten, wenn General Yang nicht wieder freigelassen wird. Deaw und den Sportlern ist klar: Sie müssen handeln, wenn nicht tausende unschuldiger Geiseln sterben sollen. Ein heroischer Kampf beginnt...

Kritik:
Regisseur Panna Rittikrai war bei "Ong-Bak" nur der Actionregisseur, bei "Born To Fight" durfte er dann allein sein Können zeigen. Dass dabei ein knallharter Martial-Arts-Action-Film ist, verwundert auch nicht. Der Film lässt schon zu Beginn nicht lange auf die erste Action warten, auch wenn die Szenen noch nicht nach richtigen Martial Arts aussehen, sondern eher wie richtig gute Stunts aus einem typischen Action-Film alá John Woo.
Nach etwas mehr als einer Viertelstunde wird dann die - eher nebensächliche - Story etwas aufgebaut und ein paar neue Charaktere kommen hinzu. Dan Chupong ist nämlich nicht der einzige im Film, der tolle Moves und Stunts auf Lager hat. Bei einigen staunt man echt nicht schlecht und im Abspann wird gezeigt, wie realistisch die Stunts sind und mit welchen Einsatz die Darsteller an die Sache gegangen sind. Dennoch muss ich sagen, dass Dan Chupong noch nicht so beeindrucken kann, wie Tony Jaa. Dieser zeigt in "Ong-Bak" und "Revenge of the Warrior" doch noch einiges mehr, alles wirkt noch ein, zwei Klassen besser und eleganter, härter und furioser.
Auch in Sachen Storytelling und Einteilung der Actionszenen sind die Jaa-Filme besser. Liegt aber auch daran, dass bei "Born To Fight" der Showdown mal eben lockere 45 Minuten geht und kaum Zeit zum Entspannen lässt. Action non stop ist da angesagt.

Martial-Arts-Fans werden mit "Born To Fight" sicher ihre Freude haben, trotz der Mängel in der Handlung und dass sich manche Moves wiederholen und teils arg übertrieben wirken (Stichwort: Fussballeinlage). Neutral und als Gesamtwerk betrachtet, kommt der Film nicht über eine Wertung im oberen Mittelmaß heraus.

6/10


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