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Crime Is King (2001)
Eine Kritik von JasonMichealFreddy (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 04.04.2006, seitdem 516 Mal gelesen
Kevin Costner und Kurt Russel lassen's in Las Vegas mächtig krachen.
Story: Murphy (Kevin Costner) ist nicht nur psychisch etwas labil, sondern auch davon überzeugt ein unehelicher Sohn von Elvis Presley zu sein. Zusammen mit 4 Kumpels will er auf einer Elvis Convention in Las Vegas einen Casinoraub durchführen, der anfangs auch wie geschmiert verläuft. Durch Zufall kommt aber ein Wachmann der Sache auf die Spur und löst in der Folgezeit ein Blutbad aus, da sich das Quintett nicht freiweillig von seiner Beute trennen möchte. Einer der Gangster geht dabei schon mal drauf. Als es dann um das Aufteilen der Beute geht, gehen die Auseinandersetzungen munter weiter und zwei weitere Partner werden von Murphy getötet. Nur Michael (Kurt Russel) überlebt dank kurgelsicherer Weste. Der will sich jetzt nicht nur an Murphy rächen, sondern hat auch noch Cybill und ihren kleinen möchtegern Kleptomanensohn Jesse an der Backe, die beide ebenfalls etwas von der Beute haben möchten.
Man merkt schon, die Story orientiert sich in Grundzügen etwas an "Reservoir Dogs". Im Gegensatz zu dieser Gurke begeht man hier aber nicht den Fehler, endlose was-wäre-wenn-Dialogorgien auf den Zuschauer loszulassen, sondern zeigt auch mal das, worum sich die Story eigentlich dreht: Den Casinoraub. Natürlich gibt's auch hier einige Dialogszenen, die sind aber zum größten Teil doch eher amüsant ausgefallen und nerven nicht weiter. Verpackt wurde das Ganze dann als Roadmovie, so dass nur selten mal Langeweile aufkommt, trotz 2 Stunden Laufzeit.
Die Action ist schön blutig - so wie es eben sein soll. Da wird nicht mit derben Einschüssen gespart, obwohl es richtig bleihaltig nur 2 mal zur Sache geht. Es spricht aber für den Film, dass die Zeit nach dem furiosen Auftakt praktisch nie öde wird.
Seinen Teil dazu beitragen tut auch der coole Soundtrack, der meistens sehr rockig daherkommt und im richtigen Moment die Klampfen sprechen lässt.
Fazit: Eine mehr als gelungene Alternative zu "Reservoir Dogs" im Roadmovie-Stil. Macht Laune und Appetit auf mehr.
8 von 10 Punkten
 | "Surprise me!" BETA |
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