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Ende - Assault on Precinct 13, Das (2005)

Eine Kritik von Killswitch (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 16.03.2006, seitdem 259 Mal gelesen


Also, ich muss von vornherein sagen, das "Assault On Precinct 13" einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist. Ich verehre John Carpenter wegen seiner Schonungslosen und harten Erzählweise. Dementsprechend hatte ich extrem hohe Anforderungen an das Remake.

Ich wurde nicht enttäuscht! Der Film ist ein absolutes Klasse-Remake und weiß auf voller Länge zu überzeugen. Regisseur Richet hat sich glücklicherweise nicht zu sehr hinreißen lassen, und vieles vom Original kopiert. Wie z.B. die Titelmelodie oder die einzelnen Charaktere. Da hat er Fingerspitzengefühl bewiesen, und "Das Ende" in einem neuen Glanz stehen lassen.

Kommen wir zu den Protagonisten:

Ethan Hawke (Jake Roenick) spielt den von Vergangenheitsängsten gebeutelten, ausgebrannten Cop mit bravour, und seine Rolle lässt oft an die von "Jake Hoyt aus Training Day" erinnern. Eine solche Rolle ist wirklich perfekt für ihn. Bitte mehr davon.

Laurence Fishburne (Marion Bishop) macht als eiskalter Killer eine sehr gute Figur, auch wenn man sagen muss, das er das mit Routine runterspielt. Es ist doch eigentlich sehr bedenklich, wenn ein Drogendealer und Killer in einem Film eine solche Sympathie mit dem Zuschauer aufbaut. ;)

[SPOILER!!!]

Maria Bello (Alex Sabian) spielt die junge Psychologin nicht unsympathisch, aber dennoch geht ihr Gekreische etwas auf den Keks. Allerdings war ich gelinde gesagt etwas schockiert, als ich dann sah, das sie hingerichtet wird. Ich persönlich war davon ausgegangen, das sie das Massaker überlebt. (Last-Girl-Survive-Style) den Part hat dann Drea de Matteo übernommen, und die ist auch absolut überzeugend gewesen.

[SPOILER ENDE]

Die anderen sind nicht schlechter, aber sie brauchen eigentlich nicht groß erwähnt werden. Gabriel Byrne ist zweifelsohne unterfordert, aber macht die Rolle des knallharten, korrupten Cops bravourös. Brian Dennehy ist auch mal wieder auf der Leinwand zu sehen, und das allein ist schon klasse. Das ein JaRule nicht unbedingt über Schauspielerisches Talent verfügt, braucht man nicht anschneiden. Und John Leguizamo verkörpert den Durchgeknallten Junkie auch sehr befriedigend.

Zudem war ich auch über den recht hohen Grad der Brutalität angenehm überrascht. Da fällt Headshot nach Headshot, exquisit ausgeführte Nahaufnahmen und einige andere Details, die ich hier nicht weiter ausführen möchte. Ich denke, da ist man knapp an der FSK 18 vorbeigeschrammt.

Alles in Allem ein würdiger Nachfolger vom grandiosen Original und kann sich locker in die Reihe der gelungenen Remakes einordnen!

9/10


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