Eine Kritik von Montana (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 19.10.2005, seitdem 475 Mal gelesen
Jared (Walker) und Sam (Alba) haben auf den Bahamas eigentlich alles, was man zum Leben braucht - außer Geld. Das hofft Jared über kurz oder lang bei seinen Tauchgängen auf dem Meeresgrund zu finden. Als ein alter Kumpel samt neuer Freundin zu Besuch kommt, scheint Jareds Traum Wirklichkeit zu werden: die Vier stoßen beim Tauchen auf Teile eines alten Schiffswracks, möglicherweise ein Millionenfund. Doch dann entdeckt Jared unweit vom Fundort ein mit Drogen beladenes Flugzeugwrack...
INTO THE BLUE bietet schöne Menschen vor traumhafter Kulisse, sauber inszenierte Unterwasserszenen, eine zwar vorhersehbare aber denoch vor allem gegen Ende hin spannende Story und ein recht wüstes Finale. Dass der Film weniger Tiefgang besitzt als die Tauchgänge seiner Protagonisten, versteht sich dabei eigentlich von selbst und wäre in dem Fall auch nur hinderlich. Der Film will reines Unterhaltungskino sein und diesen Job erledigt er besser als manch ähnlich gesinnter Vertreter der letzten Kinomonate. Sicherlich kein bleibendes Erlebnis, aber unterhaltsame 2 Stunden - vorausgesetzt, man klopft den Film nicht auf Logik ab oder erwartet eine anspruchsvolle Geschichte.