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Into the Blue (2005)

Eine Kritik von zeckpetzki (Bewertung des Films: 8/10)
eingetragen am 08.11.2005, seitdem 357 Mal gelesen


Spannender Ausflug in Gegenden mit besserem Wetter

Wer kennt das nicht...es ist ein grauer Novembertag, die Stimmung allgemein etwas trübe, da kommt oft der Vorschlag, man könne doch einfach ins Kino gehen. Keine schlechte Idee, aber welcher Film solle es denn sein, fragt man dann gern zurück, und als Antwort erhält man dann das legendäre Überraschungsei. Ein bißchen spannend soll es schon sein, aber auch schöne Bilder, der Hauptdarsteller nett anzusehen, eine Prise Humor wäre ganz famos, aber bitte nicht zuviel Gewalt. Na, das sind Wünsche, wie will man das als Kinofachmann nur erfüllen...aber so sind sie halt, die Damen. Also schnell die Zeitung zur Hand, aha, "Into the Blue", Paul Walker mit dabei, spielt auf den Bahamas, ist ab zwölf Jahren geeignet, kann daher nicht allzu brutal sein..nix wie hin. Und was darf ich sagen- Begeisterung allenthalben.

Dabei ist der Film wirklich nur Popcornkino. Jared und seine Freundin Sam leben mehr schlecht als recht auf den Bahamas. Jared träumt davon, einen großen Schatz zu heben und fürderhin sorglos zu sein. ( Geht uns das nicht allen so...?) Als ihn ein alter Kumpel samt Freundin besucht und man gemeinsam taucht, scheint dieser Wunsch in Erfüllung zu gehen...dumm nur, daß neben dem Schatzschiff auch ein Flugzeugwrack voller Drogen liegt. Der Inhaber derselben will diese natürlich wiederhaben, und so stecken die vier Freunde in einer Zwickmühle, wollen sie doch vermeiden, daß die Konkurrenz unter den Schatzsuchern Wind von ihrem Fund bekommt. Einige Wendungen und Tauchgänge später ist alles in bester Ordnung, wengleich nicht jeder die Auseinandersetzungen überlebt.

Ach, war das schön, sich mal wieder angenehm berieseln zu lassen. Der Film ist ein Genuß, ist wie eine Pina Colada am Strand in der Karibik, bietet zahllose schöne Unterwasseraufnahmen, die den Betrachter vor allem dann erfreuen, wenn er eine Affinität zum Tauchen hat - oder gar schon in der Karibik gewesen ist. Diese Fische...dieses Blau...diese Sonnenuntergänge. Daher an dieser Stelle eine Warnung: wen das Tauchen nicht interessiert, wird sich hier vor allem in der ersten Filmstunde langweilen. Danach ist der Streifen auch für den breiten Geschmack gedacht, es gibt ein paar kleinere Gefechte unter Wasser und an Deck eines Schiffs, einige nette Haieffekte und die eine oder andere doch vorhersehbare Wendung der Geschichte - warum nur muß immer ein Polizist dabei sein, der auch für die andere Seite arbeitet? Wann erleben wir klischeefreie Filme? Die Darsteller sind recht attraktiv anzusehen, Walker für die Damen, Alba für die Herren, und auch sonst gibt es nicht vielzu mäkeln. Der Wunsch nach einem bißchen von allem wird absolut befriedigt. Und jetzt auf in die Karibik, denn ein Wunsch, einmal erfüllt, kriegt automatisch Junge...8/10


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