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4400 - Die Rückkehrer [TV-Serie] (2004)

Eine Kritik von wavescapenet (Bewertung des Films: 5/10)
eingetragen am 13.03.2006, seitdem 607 Mal gelesen


Ein Komet schien auf die USA in der Nähe von Seattle zuzurasen - dachte man zumindest, bis der angebliche Komet seine Geschwindigkeit reduzierte. Es stellte sich heraus, dass es eine geheimnisvolle Lichtkugel war, die da schnell auf die Erde kam und genauso schnell wieder verschwand, allerdings nicht, ohne etwas - oder besser: jemanden - zurückzulassen: 4400 Menschen, die in den knapp 60 Jahren zuvor auf unerklärliche Weise verschwunden waren, sind auf einen Schlag auf der Erde zurück, ohne auch nur einen Tag gealtert zu sein.

Die Menschen, die vor 50 Jahren verschwanden hatten damit ein Problem: Die Welt hat sich gewaltig verändert und die eigene Familie oder der Partner schon längst verstorben.

Einige von ihnen haben nach ihrer Rückkehr übersinnliche Kräfte, die sie selbst nicht steuern können. Manche können wieder das Leben einhauchen oder es „aussaugen“, eine Frau, die schwanger ist, obwohl sie vor der Rückkehr nicht befruchtet worden sein kann, wird von dem ungeborenen Baby stets gewarnt, sofern sie in Gefahr ist, ein kleines Mädchen hat hellseherische Kräfte usw.

Diese übersinnlichen Kräfte machen es schwer für alle, sich in die Gesellschaft wieder zu integrieren und auch wenn sie möchten, haben viele Menschen Angst vor ihnen.
Zwei Agenten sind im Auftrag der Regierung mit der Klärung des Falls beauftragt.

Also wie es einem so oft geht, von der Beschreibung her war ich eher skeptisch. Irgendwie kommen auf einmal 4400 Leute von Irgendwo zurück und können sich an nichts mehr erinnern. Nach und Nach entfalten sie aber ungewöhnliche Eigenschaften. Unklar ist dabei, wo sie waren, was mit ihnen passiert ist und wozu das Ganze. Von Aliens entführt? Sind ihre neuen Eigenschaften zum Allgemeinwohl oder eher umgekehrt? Rätsel, die für Spannung sorgen sollen mich aber eher gelangweilt haben.....
Sicherlich: die Auflösung ist originell und überraschend... aber die ereignet sich in den letzten 10 Minuten von insgesamt 240. Der Rest hat in meinen Augen definitiv Längen und bietet mitunter sehr vorhersehbare Entwicklungen... ein paar Überaschungen im Storyplot hätten hier der Serie gut getan.

"4400" bietet einigermaßen gute Unterhaltung und hat sicherlich Potential - die erste Staffel finde ich in Sachen Story dennoch etwas ausbaufähig. Irgendwie fehlt mir bei allem noch das letzte Quentchen, was aus dieser Serie tatsächlich einen totalen Hammer machen konnte... und irgendwie kamen mir zuviele Elemente dann doch aus anderen Serien und Filmen der letzten Jahre etwas sehr bekannt vor um mich zu überzeugen.Ein wenig mehr Feinschliff, ein wenig mehr Überraschungen in den Mittelepisoden - und es hätte wirklich ein Hammer werden können!

Fazit:

Nett und mit viel Potenzial. Aber nicht der Überflieger.
Kommt nicht an Akte X heran......


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