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Wolf Creek (2005)

Eine Kritik von blade41 (Bewertung des Films: 9/10)
eingetragen am 31.12.2005, seitdem 1459 Mal gelesen


Immer auf der Suche nach kleinen, interessanten Filmen bin ich irgendwann im Internet auf den Film "Wolf Creek" gestoßen.

Story: 3 Backpackers fahren quer durch Australien um beim Wolf Creek National Park einen riesigen Meteoritenkrater zu besichtigen. Dort angekommen schlagen sie dort ihr Lager auf. Am nächsten Morgen merken sie das ihr Wagen nicht mehr anspringt. Als ihnen dann ein Einheimischer zu Hilfe kommt, beginnt der Horror für die 3 Jugendlichen.

Okay. Zugegeben. Die Story ist recht simpel und nicht sonderlich innovativ. Aber dennoch weis "Wolf Creek" zu überzeugen. Der Low-Budget Thriller erzählt seine Geschichte in tollen Bildern, alles in HD gefilmt, und überzeugt mit interessanten Kameraeinstellungen. Auch die Locations sind gut gewählt und schaffen mal eine neue Umgebung für einen Horrorfilm.

Der Film beginnt recht langsam. Fast bedächtig könnte man sagen. In der ersten Stunde passier eigentlich nicht sonderlich viel. Man lernt die 3 Backpackers kennen, die wirklich alle nett und sympathisch wirken. Was nicht in jeden ähnlich gelagerten Film der Fall ist. Vor allen Cassandra Magrath ist klasse. Der wünscht man wirklich am allerwenigsten den Tod. ;) Ebenfalls großartig ist Mick Tayler als sadistischer Killer, der offensichtlich großen Spaß an seiner Rolle hatte.

Nach den 60 Minuten Einführung, die wirklich in keinster Weise langweilig sind, kommt der Film in den letzen 30 Minuten richtig in Fahrt und Regisseur Greg McLean schafft eine brutale, bedrohliche Atmosphäre. Auch wenn der Film relativ wenig Blut fließt hat er doch einige richtig harte Einstellungen und Szenen. Denn wenn Gewalt, dann richtig brutal und kompromisslos. Da werden schon mal Finger abgehackt, Menschen per Schuss in den Kopf getötet, ein bisschen gefoltert oder man wird an ein Kreuz gehängt. An der FSK dürfte er aber dennoch ohne größere Probleme mit "keine Jugendfreigabe" durchkommen.

Die größte Enttäuschung des Filmes ist jedoch das Ende. Völlig unspektakulär. Viel zu schnell und völlig lahm. Hätte mir wirklich einen schön fiesen Schluss gewünscht, aber den Wunsch wollte mir der Regisseur anscheint nicht gewähren.

Trotz des enttäuschenden Schlusses ist "Wolf Creek" ein kleiner, spannender, harter B-Shocker und ein kleines Highlight im Horroreinerlei. Mein Geheimtipp. Unbedingt angucken. 9/10 Punkte


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