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Wolf Creek (2005)

Eine Kritik von alpha&omega (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 07.04.2007, seitdem 1336 Mal gelesen


Ich würde mal sagen das Australien nach

„Wolf Creek“

einen empfindlichen Tourismusrückgang verzeichnen wird.

Die Geschichte, welche hinter diesem Sicko-Highwayhitcherstreifen steht beruht auf wahren Begebenheiten:
Drei junge Backpackertouristen möchten den weltbekannten Meteoritenkrater namens Wolf Creek besichtigen. So wird ein Auto gekauft und es wird lustig Party gefeiert. Die Fahrt durchs Outback zum gewünschten Ziel endet mit einer Panne. Ein netter Herr, der ganz zufällig vorbeikommt bietet unseren drei Touristen seine Hilfe an... und so beginnt der pure Horror!

„Wolf Creek“ ist Terror in seiner reinsten Form.
Regisseur Greg McLean weiß um die Notwendigkeit, dass die Opfer einer intensiven Darstellung unterzogen werden müssen, damit dem Zuschauer das Grauen überkommt. So sind die ersten 50min dafür da unsere Touris näher kennen zu lernen. Weiterhin gelingt es McLean wunderschöne Landschaftsaufnahmen und harmonische Situationen in der ersten Hälfte von „Wolf Creek“, perfekt in Szene zu setzen. Die zweite Hälfte überströmt den Zuschauer dann mit gleichwertiger Perfektion mit dem absoluten Wahnsinn.

Bei einem solchen Sickostreifen müssen die Schauspieler verdammt gut und überzeugend sein. Dies ist bei „Wolf Creek“ der Fall. Allen voran John Jarratt in der Rolle des Outbackpsychos, kann einem das wahre personifizierte Grauen perfekt vermitteln. Aber auch die drei Touris, gespielt von Cassandra Magrath, Kestie Morassi und Nathan Phillips, brillieren durch ihre durchweg authentische Rollendarstellung.

Obwohl mich solche Genrefilme eigentlich nicht ansprechen hat mich „Wolf Creek“ eines besseren belehrt. Im Gegensatz zu einem „HOSTEL“ kann „Wolf Creek“ durch Atmosphäre, harmonische schauspielerische Leistungen und Spannung die einem die Nerven zerreißt auftrumpfen.
Außerdem sind die Effekte, glücklicherweise rar gesät, aber dafür um so drastischer und wirkungsvoller!

Fazit:
Kein locker leichtes cineastisches Vergnügen für so zwischendurch! Allen die demnächst nach „Down Under“ reisen wollen rate ich definitiv ab!


10 kranke Punkte


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