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Slithis (1978)

Eine Kritik von Thin-White-Duke (Bewertung des Films: 4/10)
eingetragen am 20.10.2005, seitdem 595 Mal gelesen


Inhalt:
In Kalifornien werden mehrere verstümmelte Leichen gefunden. Die Polizei tappt noch im dunkeln und weiß nicht so recht, ob es sich um verschiedene Mordfälle handelt, oder die Morde von ein und derselben Person begangen wurden. Lehrer Wayne Connors, hört von den Morden im Radio und versucht selbst Nachforschungen anzustellen, in der Wohnung der letzten Opfer (älteres Ehepaar) entdeckt er, das die Verletzungen unmöglich von einem Menschen stammen können.
Ein Wissenschaftler erzählt ihm von einer Mutation die er Slithis nennt, eine Kreatur die durch verseuchtes Wasser entstand.
Wayne Connors fährt mit einem Boot zu einem nahegelegenen Fluss, er nimmt Proben des dortigen Schlammes und stellt fest, das dieser radioaktiv strahlt. Nachforschungen ergeben, das die radioaktive Strahlung von einem nahegelegenen Kraftwerk stammt, da dort radioaktive Strahlung austrat und in den Fluss gelangte.
Nachdem weitere Morde geschehen, benachrichtig Wayne die Polizei. Er erzählt ihnen von der radioaktiven Verseuchung und der daraus resultierenden Mutation eines Lebewesens, das im nahegelegenen Fluss zu finden sein müsse. Die Polizei glaubt Wayne Connors nicht und hält seine Theorie für Hirngespinste, doch auch ohne Hilfe der Polizei, stellt Wayne Nachforschungen mithilfe seiner Freunde an; er will das Ungeheuer stoppen.
Noch mal versucht er mit einem Boot hinaus zu dem Fluss zu fahren und das Ungeheuer dort zu stellen, auf dem Boot kommt es zum entscheidenden Kampf.

Slithis ist ein sehr durchschnittlicher Horrorfilm aus den 70ern und wirkt in seiner Art, oft wie eine Fernsehserie der damaligen Zeit. Die daraus resultierenden Ergebnisse sind nicht gerade Atemberaubend, zwar hat der Film einen naiven Charme, auch der 70er Jahre Flair ist nicht zu verachten. Doch mehr als eine harmlose Story, die sehr an 50er Jahre Monsterfilme erinnert entsteht nicht. Das Monster taucht, wie in solchen Produktionen üblich, nur zum Schluss auf und dann auch nur sehr kurz. Das Monster ist ein aufrecht, auf zwei Beinen gehendes Ungetüm, das aussieht wie eine kräftigere Version des Jack Arnold‘schen Kiemenmenschen, angereichert mit einer Prise Godzilla.
Des öfteren bietet Slithis einige Zeitlupensequenzen, die mich nicht wirklich ansprechen und auch nicht wirklich in‘s Geschehen hineinpassen.
Wie gesagt; der Film erinnert sehr an 50er Jahre Filme, da man aber das Jahr 1978 schrieb, passte das nicht wirklich und macht den Film eher zusätzlich harmlos und vormittags tauglich.
Slithis rufte bei mir des öfteren Assoziationen zu „Der Planet Saturn lässt schön Grüßen“ hervor, der eine ähnliche 70er Jahre/TV Ästhetik bietet, jedoch bietet „Der Planet Saturn...“ bessere Effekte, mit denen Slithis zu keinem Zeitpunkt mithalten kann (und will!).

Der „Slithis-Blick“, der verdeutlichen soll wie das Ungeheuer seine Umgebung sieht, wirkt als habe man durch eine Plexiglasscheibe mit Loch gefilmt.

Durchschnittlicher B-Movie Horror der unspektakulären Art. Wer den Film nicht kennt, hat nicht wirklich viel verpasst.


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