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Stephen King's Werwolf von Tarker Mills (1985)

Eine Kritik von KnowYourFoe (Bewertung des Films: 10/10)
eingetragen am 04.02.2010, seitdem 294 Mal gelesen


'Der Werwolf von Tarker Mills (Silver Bullet)' ist die filmische Adaption von Stephen King's Novelle 'Cycle of the Werewolf'.

Das kleine, für seine ruhige und friedvolle Umgebung bekannte Städtchen Tarker Mills, wird von einer Reihe grausamer Morde heimgesucht. Die Bewohner gehen von einem psychopathischen Serienkiller aus. Getrieben von Angst und Wut bewaffnen sie sich und wollen den Täter auf eigene Faust schnappen.
Diese gemeintschaftliche Selbstjustiz kann der Sheriff (Terry 'The Stepfather' O' Quinn) natürlich nicht zu lassen, doch kommt er gegen den Lynchmob nicht an und muss ihn gewähren lassen.

Einzig der an den Rollstuhl gefesselte Marty (Corey Haim), dessen bester Freund Brady (Joe Wright) unter den Opfern war, vermutet ein Monster als wahren Verursacher dieser Gräueltaten. Seine Vermutung soll gefährliche Gewissheit erfahren, als er nachts, bei seinem Ein-Mann-Feuerwerk, der Bestie gegenübersteht. Ihm gelingt nur haarscharf die Flucht, als er dem Werwolf eine Rakete direkt in dessen Auge schießt.

Nun macht er sich mit seiner Schwester Janie (Megan Follows) und seinem verrückten, doch herzensguten Onkel Red (Gary Busey), welcher noch nicht so recht an seine Geschichte glauben mag, auf die Suche nach dem Einäuigigen.

Dieser Film stellt den mit Abstand besten Werwolfstreifen dar, der jemals auf Zelluloid gebannt wurde! Mir hat er damals schon auf VHS sehr gut gefallen, doch war mir nicht bekannt, das diese Fassung gekürzt war. Als 'Kinowelt' dann erstmals die ungekürzte Fassung auf DVD veröffentlichte, welche überraschend explizite Szenen aufwies, war es das Sahnehäubchen und machte ihn endgültig zu meinem Lieblings(wolf)film.
Durch Janie, welche die Geschichte als erwachsene Erzählstimme begleitet, hat der Film schon fast etwas von einem Märchen (für Erwachsene). Der besondere Charme der Kleinstadt mit ihren vielen interessanten und skurilen Bewohnern wurde vortrefflich eingefangen. Der Cast, insbesondere Gary Busey und Corey Haim machen ihren Job mehr als zufriedenstellend und tragen zu der wunderschönen 80'er Jahre Atmosphäre bei. Die Effekte, welche noch frei von Computerbearbeitung sind, können durch ihre großartigen Kostüme und Masken überzeugen. Die Verwandlung und speziell die Rückverwandlung, zum Filmende sind über jeden Zweifel erhaben.

Tolle Location, gute Musikuntermalung, großartige Werwolfeffekte, spannende Handlung auch nach mehrmaligen Schauen und gut spielende Darsteller. Ich kann einfach kein Werwolfhaar in der Suppe finden und darum auch die verdiente Höchstnote:

10/10 Punkte


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