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Ring 2, The (2005)
Eine Kritik von PatrickBateman (Bewertung des Films: 8/10) eingetragen am 01.04.2005, seitdem 543 Mal gelesen
The Ring two...
Es ist wieder soweit, ein neuer Ring Film ist für uns da. Der zweite Ring Film aus den USA, Ring two.
Um es gleich einmal vorweg zunehmen, Ring two ist kein Remake zum Japanischen Ring 2, sondern ein ganz eigenständiger Film, mit einer ganz eigenen Geschichte, obwohl es 1 bis 2 Stellen gibt die mit dem Japanischen Ring 2 identisch sind. Dieser Teil ist auch wieder von Hideo Nakata ( Ring, Ring 2, Dark Water, Chaos) und der Film hat es schon in sich.
Nachdem ich damals Ring aus Japan gesehen habe, Teil 1, 2 und 0 war ich begeistert, habe dann auch das US Remake gesehen und fand es im Vergleich zu Ringu nicht wirklich gut gelungen, aber noch akzeptabel. Da mir klar war das die Amerikaner in ihrem Remake bereits Passagen aus dem Japanischen Ring sowie auch dem Japanischen Ring 2 verwendet hatten, wollte ich unbedingt wissen was sie in ihren Teil 2 reinpacken werden. Alle haben am Anfang ja immer noch von einem Ring 2 Remake geredet, jetzt wissen wir es wie gesagt besser, kein Remake.
Der Film ist Hideo Nakata wirklich gut gelungen und sorgt auch für die richtige Stimmung im Kino. Gut wäre wenn man sich Teil 1 vorher noch mal ansehen würde, dann wirkt es vielleicht noch besser. Die Geschichte dreht sich hier nur noch um das kleine Mädchen was von ihrer Mutter in dem Brunnen geworfen wurde, sie will wieder leben und versucht sich den Körper des kleinen Aidan zu zu eignen, da hat die Mutter Rachel Keller aber was dagegen und versucht mit allen Mitteln zu helfen.
Die Geschichte ist gut aufgezogen und man wird sich dabei nicht langweilen, weil es bis zum Schluss spannend ist. Dieser Teil hat an Schockeffekten mehr zu bieten als sein Vorgänger der ja relativ lasch daher kam, aber nicht in Ring two. Hier erwarte einen das kleine Mädchen an einen Tour und die gute Atmosphäre im Film tut dann noch den Rest dazu damit man sich richtig gruseln kann. Vielleicht machen einem die Verzehrten Gesichter keine richtige Angst mehr, aber der Film hat auch die ein oder andere Überraschung auf Lager, seid also gespannt.
Die Schauspieler agieren alle recht gut, Naomi Wattes spielt die Rolle der besorgten Mutter, wie auch schon im ersten Ring Film aus den USA ganz gut. Nicht ganz so toll ist wie auch schon im ersten Teil der kleinen Junge, der Sohn von Rachel, gespielt von David Dorfman. Der Junge hat mich im ersten Teil schon etwas genervt und die Syncro Stimme hat nicht gut gepasst im ersten Teil, aber im zweiten hatte er eine neue Stimme, die natürlich noch schlechter war! Der Junge hat mich wieder nicht überzeugt, seine Art ist irgendwie sehr seltsam, aber das wollen wir dem Film nicht unbedingt als großes Minus Anhängen, sei wie es sei, der Film ist auch so gut. Auf die anderen Schauspieler muss man nicht sonderlich eingehen, da sie kaum vorgekommen sind, aber alle machten einen ganz ordentlichen Job.
Fazit:
Das Fazit des Films ist nun folgendes. Ring two kann auf der gesamten Linie überzeugen und eingefleischte Ring Fans werden voll und ganz auf ihre kosten kommen. Gute Atmosphäre, Stimmung, Geschichte und gute Schockeffekte, die aber auch nicht in Massen aufgetreten sind, machen Ring two zu einem recht amüsanten Kinoerlebnis.
Ich raten Leuten davon ab ins Kino zugehen wenn sie Teil 1 noch nicht gesehen haben, das würde nicht sonderlich viel bringen, da sie sich selbst die Spannung nehmen würde im Bezug auf Teil 1, also erst 1 gucken dann Teil 2.
Also der Film ist es auf jeden Fall wert gesehen zu werden und keiner wird im Kinosessel einschlafen dafür wird der Film schon sorgen.
8/10 Punkten
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