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Ring 2, The (2005)
Eine Kritik von Onkel (Bewertung des Films: 4/10) eingetragen am 14.09.2005, seitdem 300 Mal gelesen
Konnte das erste US-Remake des Japan-Hits "Ringu" noch recht gut abschneiden, so entäuscht das Remake zum Sequel doch ziemlich. Obwohl wie schon in den Originalen Hideo Nakata auf dem Regiestuhl platznahm, entpuppt sich das Ergebnis als ebenso langweilig wie techisch durchwachsen. Vom Grauen des Orginals ist quasi nichts übriggeblieben, die wenigen Schockszenen fallen vohersehbar aus (teilweise 1:1 aus dem Erstling) und taugen einzig dazu, des Lärms wegen aus dem drohenden Halbschlaf aufzuschrecken. Mitverantwortlich für das Scheitern eines funktionierenden Horrorfeelings sind aber insbesondere auch die schlechten CGI-Effekte. Kaum zu glauben, daß beispielsweise Hirsche und Wassermassen aus Rechnern des Jahres 2004/5 stammen sollen...
Schlussendlich gibt sich "Ring 2" auch in schauspielerischer und technischer Hinsicht eher unauffällig. Naomi Watts wirkt ebenso austauschbar wie Simon Baker. Einzig Jungdarsteller David Dorfman macht seine Sache da etwas besser, wenngleich er an den anderen "kleinen Großen" dieser Zeit wie Dakota Fanning nicht vorbeikommt.
In optischer Hinsicht gibts ebenso keine Highlights zu vermelden (einzig die Soundkulisse ist nett gelungen), weswegen "Ring 2" es wertungsseitig letztlich nicht über den Durchschnitt schafft. In jeder Hinsicht unauffällig, zu behäbig und zu überraschungsarm, um auf dem aus allen Nähten platzenden Gruselmarkt etwas bewegen zu können...
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