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Teufels-Schrei, Der (1981)
Eine Kritik von Onkel (Bewertung des Films: 7/10) eingetragen am 03.08.2004, seitdem 828 Mal gelesen
Wirklich sehenswerter 80er-Horror, der durch eine nette aber auch recht inovationslose Teufelsbeschörungsstory, einige derbe Goreeffekte und einen guten Hauptdarsteller (Clint Howard) Punkte sammelt. Die schlichten aber zweckmäßigen Kulissen der Militärakademie überzeugen dabei ebenso wie die des düsteren Kirchengewölbes, in denen sich insbesondere zum Ende hin ein guter Teil der Handlung abspielt. Obwohl der Film gerade mal 90 Minuten geht, hat man dennoch manchmal das Gefühl, daß es noch einen Tick kürzer hätte sein können. Denn abseits des teuflischen Treibens passiert kaum etwas Nennenswertes, abgesehen vom üblichen Aussenseiter-Gestänker der anderen Rekruten gegenüber unserem Hauptdarsteller. Aber ich will nicht groß lamentieren, langweilig wirds nämlich glücklicherweise nicht: Stets im rechten Moment gibts wieder eine interessante Szene oder einen rotfarbenen Effekt.
Unfreiwillig komisch wirds mal wieder, wenn der Computer zum Einsatz kommt und letztlich mehr oder weniger den Teufel beschört. Aber in den 80ern war man halt noch nicht so weit und kann daher gutmütig über eingetippte Fragen und pseudo-intelligentes Eigenleben hinwegsehen :)
Spätestens mit dem blutigen Amoklauf-Showdown werden dann auch die notorischen Nörgler wieder gnädig gestimmt und der durchweg solide inszenierte Evilspeak bleibt auch im Vergleich mit ähnlich gelagerten Filmen in wirklich angenehmer Erinnerung. P.S: Wildschwein-Action ala Haniball rockt einfach :)
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