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Per Anhalter durch die Galaxis (2005)
Eine Kritik von Ultrasmudge Somersault (Bewertung des Films: 6/10) eingetragen am 06.10.2005, seitdem 290 Mal gelesen
Die Welt ist manchmal nicht gerecht!
Ich will den Film so gerne mögen, aber ich schaff es nicht! Denn sobald ich anfang mich über alles positive zu begeisten,
(ich liebe den völlig bescheuerten Vorspann, ich liebe die wirklich treffenden Vogonen-Puppen, ich liebe die süße Zooey Deschanel, na ja Martin Freeman lieb ich jetzt nicht; aber für Arthur Dent hätte man weiß Gott einen schlechteren Darsteller finden können; ich liebe die toll dargestellte Vernichtungs-Szene der Erde und noch mehr)
desto schneller holt mich die Wahrheit ein, dass man auch so viele unnötige Fehler gemacht hat.
Zu einem zu aufdringlich in seinem Humor zu sein, dass man allzu oft ins alberne, auch ins leicht hektische abrutscht und zum anderen der Geschichte im Buch nicht treu genug zu sein, damit meine ich vorallem die arg umkonstruierte Story, das geseltzte Happy-End und das äusserst schwache Finale. Die oft von Fans kritisierte Love-Story, die für die Kinoauswertung eingefügt wurde, fällt meiner Meinung nach, noch am positivsten an allen Änderungen aus.
Dass ein Film mehr Stoff mitbringen muss als das Buch zu bieten hat, ist ja noch nachvollziehbar, aber hätte es nicht schon gereicht wenn man dies und das einfach aus dem Film weggelassen und ihn stattdessen einfach nur 80 oder 90 Minutern statt 108 lang gemacht hätte? Denn eine straffere Linie hätte dem Film nur gut getan.
Dafür gebe ich (leider), mit einem lachendem (Oh,Zooey!) und einem weinendem (Oh,Drehbuchautor!) Auge:
6/10
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