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Per Anhalter durch die Galaxis (2005)

Eine Kritik von Fabse (Bewertung des Films: 6/10)
eingetragen am 08.04.2006, seitdem 275 Mal gelesen


Just wenige Minuten bevor sein Haus zu Gunsten einer neuen Schnellstraße abgerissen werden soll, erfährt Arthur Dent von seinem Freund Ford, dass dieser ein außerirdischer Schreiberling für einen interstellaren Reiseführer ist. Zu allem Überfluss sprengt da auch noch die Vogonische Bauflotte die Erde. Noch bevor Arthur überhaupt einen klaren Gedanken fassen kann, befindet er sich als Anhalter auf einem Tripp durch die Galaxie. Neben alten Bekannten, unwirtlichen Planeten und absurden Aliens, erwartet Arthur auch recht schnell eine Odyssee durch den Hyperraum , an deren Ende eigentlich die große Frage mit der Antwort „42“ stehen soll.


Hier mal wider ein wunderbares Beispiel dafür, wie im Vorfeld einer Roman-Verfilmung das Geschrei der eingefleischten Fan-Schar sich unüberhörbar veräußerte. Wie schon bei Peter Jacksons epischer Adaption von J.R.R Tolkins Herr der Ringe formierten sich die auf geschreckten Anhänger von Douglas Adams Kultbuch, als dessen abendfüllende Verfilmung in den Startlöchern stand. Gruselte es einem noch nach der damaligen TV-Version der BBC gewaltig, so schien sich der Mob zu beruhigen als man ihnen versichte, dass der Autor selbst das Drehbuch verfassen würde. Leider verstarb Adams aber noch vor Beendigung des Scripts und verschiedene Autoren brachten das Werk noch nachträglich in Form. Das fertige Buch, das die Hinterbliebenen absegneten wirkt zwar teils stark gestrafft, doch auch einige Mainstream- Zugeständnisse reichern das Gesamtwerk an. Insgesamt gesehen ist dabei dann ein recht witziger Film bei rumgekommen, dem man allerdings auch teilweise sein recht geringes Budget ansieht. Ich gebe ja zu, dass meine Berührungen mit dem Roman gut und gerne schon über zehn Jahre zurück liegen und dass einzige was mir von Douglas Adams Gesamtsujet wirklich im Kopf haften blieb ein Aktenschrank voller Pinguine war. Was jetzt die Kintoppfassung angeht, so war der Eindruck dann doch überaus positiv und manche Gags funktionieren im Film wirklich fantastisch. Neben dem Wiedersehen mit dem alten Marvin aus der BBC-Fassung, gibt’s auch noch unser aller Leprechaun Warwick Davis als aktuell manisch-depressives Roboter-Modell. Alles in allem recht kurzweilig und im Anbetracht, dass es erheblich schlechter hätte ausfallen können, hat auch die Vorlage nicht wirklich Schande auf sich geladen.


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