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Final Fantasy - Die Mächte in Dir (2001)

Eine Kritik von Justact (Bewertung des Films: 5/10)
eingetragen am 29.06.2006, seitdem 349 Mal gelesen


Final Fantasy: Die Mächte in dir

Ein immer wiederkehrender Traum holt Akira jeda Nacht ein. Sie träumt von dem Volk, welches auf Ihrem Planeten ausgelöscht wurde und jetzt als Geistervolk auf der Erde herumirren.
Da diese Phantome Menschen töten, möchte man sie vernichten, es gibt zwei Lösungswege. Einer ist mit der mächtigen Zeuskanone alle auf einen Schlag zu vernichten, allerdings würde das Gaja verletzen.

Final Fantasy Spielern ist dies Wort jetzt ein Begriff, es bedeutet soviel wie die Mutter Erde, der Lebensfluss.

Der Wissenschaftler ..., erforscht eine andere Lösung, auch weil seine Mitarbeiterin Akira von einem Phantom infiziert ist. ...

Diesen Film muss aus zwei Perspektiven beleuchtet werden.

1. Aus filmischer Sicht
Sicherlich hatten die Programmierer den Ehrgeiz den Film so realistisch wie möglich darzustellen, was Ihnen auf fantastische art und weise gelungen ist. Die Grafik und die genaue Detailarbeit muss ich absolut anerkennen. Die Bewegungen der Haare, der Muskeln, Kleidung, da kann man keine schwächen zu einem realen Film erkennen.

Auch der Sound, Geräusche welche die Figuren machen wirken real.

Die Kameraseinstellungen und Blickwinkel gefallen mir gut, für eine Animationsfilm sogar sehr gut.

Einzig die Emotionen, den Charme, die ATmosphäre die ein Schauspieler ausstrahlt, gehen nicht auf den Zuschauer über.
Hier sollte die Story, die liebenswürdigkeit für eine Figur oder Musikunterstützung dem Zuschauer helfen etwas gutes an der Animation zu finden. Dies gelingt hier nicht so gut.
Die Story ist relativ einfach, bedenkt man die lange Geschichte des Computerspiels (später). Die Figuren sind sehr detailliert animiert und perfekt in Szene gesetzt, zu perfekt (allglatt). Der Soundtrack ist unterstützend, nicht tragend.

2. Entstanden aus dem Computerspiel

Das Spiel selbst hat eine lange Tradition. Und ich kann mich genau erinnern, als ich damals im Kino saß ... was bitte schön hat das mit Final Fantasy zu tun ?

Grafisch überragend, der Sound gewohnt

Jedoch war es immer die stärke, dass das Spiel einfach anfing und man für Stunde um Stunde immer tiefer in den Strudel der Final Fantasywelt geriet.

Dies gelingt dem Film nicht, schon alleine deswegen nicht, da ein Spiel auf keinen Fall in Spielfilmlänge ist.

Ich würde es so beschreiben. Die Grafische Leistung besticht, alles andere, das Final Fantasy, im Spiel ausmacht lässt doch eher zu wünschen übrig.

3. Neutral betrachtet

Dies ist der am besten animierte, grafisch dargestellte Film, den es bis dahin gab. Ohne Vorkenntnisse der Spiele ist das hier ein spannender Film. Begeistert ob der opulenten Figuren vergisst man schnell den schweren Einstieg in den Handlungsstrang.

Fazit:
Wer wissen möchte, was ein Computer leisten kann, bzw. der Mensch der dahinter sitzt sollte sich diesen Film anschauen, auch heute noch!
Wer schauspielerische Leistungen, Atmosphäre, Charme und begeisternde Musik erwartet kann den Film ruhig im Regal stehen lassen.


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