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Planet der Affen (2001)

Eine Kritik von Hung (Bewertung des Films: 5/10)
eingetragen am 27.05.2007, seitdem 266 Mal gelesen


Mark Wahlberg (Rock Star, The Big Hit) landet auf einem Planeten der von Affen regiert wird.

  Im Jahre 2029 muss der Astronaut Leo Davidson (Mark Wahlberg) auf einem fremden Planeten notlanden. Doch dort ist einiges anders als man erwartet. Der Planet wird von Affen regiert, die die Menschen versklaven. Kurz nach der Landung, wird er und eine Gruppe andere Menschen auch schon von ein paar Affen gefangengenommen. Aber er kann fliehen. Und wird von einer Affenarmee verfolgt.

  Ein ziemlich schlechtes Remake des Originals mit Charlton Heston.

  Die Darsteller sind Mainstream - Kinotauglich aber keinesfalls Umwerfend. Allen voran Mark Wahlberg, der ziemlich gelangweilt, die Rolle des Captain Leo Davidson verkörpert. Tim Roth (Reservoir Dogs, Four Rooms) hat auch schon besser gespielt, wobei er in seiner Affenmaske keine großen Gefühlsregungen zeigen braucht, da er sowieso immer nur böse dreinschaut. Michael Clarke Duncan (Keine halben Sachen, The green Mile) erkennt man trotz Affenmaske sofort. Und warum Kris Kristofferson (Blade1+2+3, Payback) überhaupt mitspielt, frage ich mich auch, da er sowieso ziemlich früh den Löffel abgibt und man ihn auch sonst eher selten zu Gesicht bekommt. Auch von den anderen Darstellern sticht keiner sonderlich hervor.

  An Action bekommt man auch nicht sonderlich viel sehen. Da wäre ungefähr in der Mitte des Films eine kurze Verfolgungsjagd durch ein Affenlager, bei der ein wenig Spannung aufkommt. Ansonsten hebt sich die Action bis zum Finale auf, dass in einer großen Schlacht zwischen Menschen und Affen endet. Die Schlacht allerdings ist ganz gut in Szene gesetzt worden.

  Die Affenmasken sind vielleicht noch hervorzuheben, da sie wirklich sehr gut gemacht sind. Und auch die sonstigen Effekte können sich sehen lassen. Da wären zum einen die Dschungelszenen die wirklich gut in Szene gesetzt worden sind. Aber auch die Wohnhöhlen der Affen sind gut gemacht. Der Rest des Films spielt aber in der Wüste, wo es dann fast keine Interessante Umgebung zu begutachten gibt.

  Was an Gesellschaftskritik vom Original noch geblieben ist, kann man in einem einzigen Satz zusammenfassen: Was du deinem Gegenüber antust, wird er auch dir irgendwann antun.

  Wenn man dieses Remake nicht mit dem Original vergleicht, dann kommt schon etwas Atmosphäre auf!!!
Was mich aber unheimlich stört, ist das Ende, dass ist so Hollywood-like, dass es schon fast schmerzt.

  Kann man mal ansehen, muss man aber nicht unbedingt.
Ich gebe diesem durchschnittlichen Science Fiction Abenteuer, dass in manchen Szenen schon fast die Trashgrenze erreicht, 5 von 10 Punkten.


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